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  Neukölln       
          

Wederstraße – das Sanierungsgebiet

Die historische Bausubstanz und die kleinräumige Nutzungsmischung
sind zu erhalten und weiterzuentwickeln

Das förmlich festgelegte Sanierungsgebiet Neukölln-Wederstraße wird begrenzt von der Karl-Marx-Straße/ Buschkrugallee im Osten, der Hermannstraße/Britzer Damm im Westen, der Julius- und teilweise der Delbrückstraße im Norden und der Jahnstraße im Süden.
     Das Gebiet liegt im Übergangsbereich von der Innenstadt zum weniger dicht bebauten Neuköllner Süden, an der Grenze zwischen den ehemaligen Gemeinden Rixdorf im Norden und Britz im Süden. Der überwiegende Teil der Gebäude stammt aus der Zeit zwischen 1889 und 1918. Das Quartier ist, abgesehen von wenigen Neubauten, fast vollständig in seinem ursprünglichen Zustand erhalten.
     Der heterogene Charakter der Bebauung ist auf die unterschiedliche Entwicklung der beiden früheren Gemeinden zurückzuführen. Über Jahrzehnte hinweg galten verschiedene Bauordnungen, die das jeweilige Erscheinungsbild beider Bereiche prägten. Im Rixdorfer Teil findet sich eine weitgehend geschlossene Blockrandbebauung mit vier- bis fünfgeschossigen Mietshäusern. lm Britzer Teil hat sich bis heute eine offene, vorstädtische Bebauung mit vielen Anbauten, Schuppen und Remisen erhalten. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen der ehemaligen und heutigen Bewohner, Handwerker und Gewerbetreibenden.




Die Wederstraße im Aufbruch.
Durch den Bau der im Tunnel
geführten Autobahn wird
sich die Verkehrssituation
für das Sanierungsgebiet
deutlich verbessern

     Das Gebiet mit kleinräumiger Nutzungsmischung und hohem Wohnanteil wurde nach dem Baunutzungsplan von 1961 als "beschränktes Arbeitsgebiet" ausgewiesen und im Flächennutzungsplan von 1965 als "Gewerbegebiet" dargestellt. Es blieb jedoch von seinem Charakter her ein Mischgebiet. 1992 wies der Senat von Berlin wegen der vermuteten städtebaulichen Mißstände nach §141 Baugesetzbuch einen 38,3 ha großen Bereich als Untersuchungsgebiet Neukölln-Wederstraße aus. Von den 323 Grundstücken des Untersuchungsgebiets waren 30 unbebaut und nur 57 rein gewerblich genutzt.
     Aufgrund der Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen legte das Berliner Abgeordnetenhaus im November 1995 einen 19,3 Hektar großen Teilbereich mit insgesamt 234 Grundstücken, 155 Gewerbebetrieben und 1.341 Wohnungen als Sanierungsgebiet Neukölln-Wederstraße förmlich fest.
     Das Sanierungsgebiet ist damit nur etwa halb so groß wie das ursprüngliche Untersuchungsgebiet; einigeTeilbereiche, die keine oder nur geringe Mißstände aufweisen, wurden herausgenommen.
     Gemäß §136 Baugesetzbuch sollen in den nächsten Jahren städtebauliche Mißstände beseitigt und Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden durchgeführt werden. Die Errichtung und der Ausbau sozialer Einrichtungen sind geplant.
     Mit dieser Aufwertung ist eine Steigerung des Bodenwerts verbunden. Die sanierungsrechtlichen Instrumente verhindern jedoch Spekulationen und bieten so einen Schutz vor Verdrängung für die Wohnbevölkerung und die Gewerbetreibenden.

Abgrenzungen des
Sanierungsgebietes
Wederstraße in Neukölln


 
förmlich festgelegtes
Sanierungsgebiet
     
Untersuchungsgebiet

Planfestgestellter Bereich
(Autobahntrasse)
 

      



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