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Presseartikel - Neubritz     ( Jahr 2005/2010 - Jahr 2003/2002 - Jahr 2001/2000 )




Berliner Abendblatt
25. September 2010

Wederstraße ist kein Sanierungsgebiet mehr

In 15 Jahren entstand "Neubritz" - eine Wohngegend mit vielen schönen Ecken


Wederstraße ist kein Sanierungsgebiet mehr
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Berliner Abendblatt
22. März 2006

Neue Nutzung für alte Fabrik

Schlüsselübergabe in der Glasower Straße


Neukölln. Farben spielten in der Glasower Straße 18 schon immer eine wichtige Rolle. Einst wurden sie in dem alten Fabrikgebäude hergestellt.Heute werden sie hier verarbeitet: Die Kita "Kleiner Fratz" ist der neue Hausherr in der ersten Etage des alten Gemäuers. Mit Tusche oder Filzern können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Kita ist zwar schon seit August 2005 in der Glasower Straße untergebracht. Doch erst Mitte März übergab Baustadträtin Stefanie Vogelsang (CDU) die Fabriketage an Jugendstadtrat Thomas Blesing (SPD).
   Ein Loft für Kinder – die Kita "Kleiner Fratz" kann sich über Platzmangel nicht beschweren. Ein 600 Quadratmeter großer Raum steht ihr zur Verfügung. Kein Wunder, dass das Erziehungskonzept auf Bewegung ausgelegt ist. Sport wird groß geschrieben in der Glasower Straße, die Kinder können sich bei Tischtennis, Fangen und diversen anderen Sportarten austoben. "Wir haben die Etage auf die Bedürfnisse der Kita zugeschnitten", sagt Horst Evertz vom Sanierungsbeauftragten Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft (BSG). Die ganze Etage wurde entkernt, die Leitungen unter den Fußboden gelegt. Darüber hinaus wurden eine neue Küche und neue Sanitäranlagen eingerichtet. Insgesamt kosteten die Arbeiten 800.000 Euro. Von der Investition profitieren auch Jugendliche: Sie können die Etage abends für Theaterproben nutzen.
   Die Sanierungen in der ersten Etage stellen den zweiten Abschnitt eines größeren Bauprojektes dar. Im Vorfeld wurde bereits der zweite Stock der alten Fabrik renoviert. Seit dem Herbst 2002 befindet sich hier eine Berufsberatung für Schulabgänger. Der dritte Bauabschnitt soll bis zum Sommer 2007 über die Bühne gehen. Dabei wird das Erdgeschoss und der Garten umgestaltet. "Es entstehen Gruppenräume für die Kita Kleiner Fratz sowie eine große Spielfläche", sagt Evertz. Geplant sind ein Kletterturm, ein Wasserspielplatz und eine Rennbahn für Bobby-Cars. Nutzer der Spielanlagen sollen auch Kinder anderer Einrichtungen im Viertel sein. Die Umbauten des dritten Abschnitts kosten 1,8 Millionen Euro. cz



Berliner Morgenpost
26. September 2005

Stadthäuser im Sanierungsgebiet

Neukölln


Ein eigenes Haus mitten in der Stadt und doch im Grünen - Familien, die sich ein Stadthaus wünschen, können sich diesen Traum in Neubritz an der Wederstraße erfüllen. Wie an mehreren anderen Stellen der Stadt sollen die Einfamilienhäuser nun auch in Neukölln Erfolge feiern.
   An der Wederstraße 89 hat jetzt ein Informations- und Vermarktungsbüro der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft BSG eröffnet. Insgesamt sollen dort 15 so genannte Townhouses bis Ende 2006 entstehen.
   Die Bewohner blicken auf den Carl-Weder-Park - eine Grünanlage, die auf der überdeckelten Autobahn A 100 angelegt wurde. Das vor 150 Jahren von Carl Weder gegründete Viertel ist seit 1995 als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Es herrscht eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten vor, dazu kommen Angebote des täglichen Bedarfs und Gastronomie, eine Grundschule sowie mehrere Kitas und Spielplätze. Der Park ist das grüne Zentrum des Quartiers. Die S- und U-Bahnhöfe Hermannstraße und Neukölln sowie der U-Bahnhof Grenzallee sind zu Fuß erreichbar. 190 000 Euro soll die dreigeschossigen rotverklinkerten Townhouses als Rohbau mit Fassade und Fenstern, Garage und Terrasse jeweils kosten, sagt Architekt Matthias Beyer. Bezugsfertig mit Innenausbau kostet das Haus mit 166 Quadratmetern Wohnfläche samt Grundstück etwa 240 000 Euro. Die Grundstücke sind 222 Quadratmeter groß. Der Garten befindet sich an der Südseite des Hauses.
   "Die Idee zu den Townhouses an der Wederstraße kam uns durch die steigende Nachfrage nach Objekten im Grünen", sagt Horst Evertz von der BSG. Interessenten seien Mittelständler, die ihre Lebensqualität in der Großstadt verbessern wollen. Baustadträtin Stefanie Vogelsang (CDU) geht davon aus, daß mit den Townhouses ein weiterer Schritt zur sozialen Stabilisierung des Sanierungsgebietes greift. Das Infobüro ist donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet; Auskünfte unter Tel.: 29 49 37 30. zy



Berliner Abendblatt
23. März 2005

Neuköllns älteste Schule wurde modernisiert

Neuer Toiletten-Anbau an der Zürich-Grundschule - Dach und Fassade soll folgen


Neukölln. Baustadträtin Stefanie Vogelsang und Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang hatten in der vorigen Woche wieder einmal einen angenehmen Termin: Sie konnten einen neuen Anbau in der Zürich-Grundschute einweihen. Er bringt den Schülern eine kulturelle Errungenschaft, die anderswo als Selbstverständlichkeit gilt: Innenklos.

   Die 1888 eröffnete Zürich-Grundschule ist nicht nur Neuköllns ältestes Schulgebäude, sondern auch die kleinste Grundschule des Bezirks. Wie im 19. Jahrhundert üblich, wurden die Toiletten in einem separaten Gebäude auf dem Schulhof untergebracht - und bis heute mussten die zurzeit etwa 300 Schüler durchs Freie, wenn Sie mal müssen - auch bei Schnee und Regen.
   Aus Sanierungsfördermittel konnte nun aber Abhilfe geschaffen werden: Es entstand ein Toilettenanbau, der vom Schulgebäude aus erreichbar ist.
   Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat 290.000 Euro für das Bauwerk zur Verfügung gestellt. Für weitere knapp 980.000 Euro sollen noch die Fassaden erneuert und die Dächer der Turnhalle, des Haupthauses sowie eines Altbaus in der Wederstraße 53 saniert und neu gedeckt werden. Der Altbau dient der Schule als Erweiterungsgebäude.
   Auch Fenstern und Türen werden erneuert, und außen sollen die historische Stuckfassade wieder hergestellt und die gründerzeitlichen Ornamente aus verschiedenfarbigen Klinkern wieder sichtbar gemacht werden - ein Sanierungsziel, das selbstverständlich mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt wurde.
   Zur Finanzierung konnte der Fachbereich Stadtplanung fast 170.000 Euro beisteuern, und das Hochbauamt zeichnet für die Planung und Überwachung der Baumaßnahme verantwortlich. Schade, dass nicht noch Geld für ein kleines Dach auf dem Anbau übrig ist. my

 
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