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Geplantes Gewerbegebiet
Neubritz


Entwürfe für die Eckbebauung
an der Grenzallee

Ein wesentlicher Baustein der Neugestaltungen in Neubritz ist die Planung eines Gewerbegebietes, das die aus dem Tunnel kommende Autobahn an der Buschkrugallee, zwischen Julius- und Bürgerstraße rechts und links einfassen soll. Ziel ist es einerseits, mitten in der Stadt attraktive Flächen für Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen zu schaffen und andererseits die umliegende Bebauung vor den Emissionen der Autobahn zu schützen.
    Die Teilfläche, die nördlich der Tunnelrampe für die neue Gewerbebebauung zur Verfügung steht, ist etwa 1,8 ha groß und weist eine weitgehend intakte Blockrandbebauung auf. Im Inneren liegen große zusammenhängende, unbebaute Flächen. Die Fläche südlich der Autobahn ist etwa 0,8 ha groß und umfasst kleinere Bebauungseinheiten. Das erklärte städtebauliche Ziel ist, den Stadtraum durch die Neubebauung in einer harmonischen Struktur zu halten und zu einer "Adresse" in Berlin zu entwickeln. Die für den geplanten Gewerberiegel entwickelte Bebauungsstudie schlägt vor, am Kopfbau einen städtebaulichen Akzent zu setzen. Dem fließenden Autobahnverkehr wird durch den Bau eines Turmhochhauses ein markanter Orientierungspunkt gegeben und damit der Lage des Gewerbegebietes an einem wichtigen innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt Rechnung getragen.

Im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln, Fachbereich Stadtplanung, wurden städtebauliche Konzepte für eine Gewerbebebauung erarbeitet, die die Bandbreite möglicher Nutzungen und Entwicklungen darstellen. Die Entwürfe zeigen exemplarisch verdichteten Gewerbemix, ein Gewerbegebiet mit Dienstleistungen, die Mischung von Dienstleistung und Produktion sowie kleinteilige Handwerkerhöfe.
    Alle Konzepte sehen möglichst variable Erschließungs- und Nutzungsmöglichkeiten vor, die Entwicklungsoptionen für Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen bieten. Das Gewerbegebiet könnte – je nach Konzept – bis zu 50 Unternehmen beherbergen und etwa 600 Arbeitsplätze schaffen. Die Gewerbebetriebe sollen von Kostensenkungen durch die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur und Synergieeffekten profitieren. Kleinen und mittleren Unternehmen kann durch gemeinsames Bauen, gemeinsame Erschließung und effektive Grundstücksausnutzung kostengünstiges Eigentum ermöglicht werden. Bei der Finanzierung sind verschiedene Modelle möglich: Vom geförderten Eigentum über Gewerbegenossenschaften bis zur Vermietung. DieVerwirklichung des Projekts kann in einem Guss oder schrittweise als Phasenmodell erfolgen.
    Damit das geplante Gewerbegebiet mit seinem Angebot marktgerecht auf aktuelle Anforderungen eingehen kann, will das Bezirksamt Neukölln die künftigen Nutzer möglichst frühzeitig in die endgültigen Planungen einbeziehen und flexibel auf deren Vorstellungen, Wünsche und Möglichkeiten reagieren.
    Mit diesem Zukunftsprojekt wird der Gewerbestandort Neubritz seine optimalen Voraussetzungen nutzen und mit einem innovativen und leistungsfähigen Angebot den Wirtschaftsstandort Neukölln weiter stärken.


Variante 1
    

Variante 1
– Bunte Vielfalt:Verdichteter Gewerbemix mit grüner Mitte


Der Entwurf zeigt vier- bis fünfgeschossige Gebäude, in die teilweise erdgeschossig Hallen eingeschoben sind. In den höheren Gebäuden können u.a. Dienstleistungen, Forschungseinrichtungen, Zukunftsbranchen oder innovative Kombinationen von Wohnen und Arbeiten untergebracht werden. Die niedrigen Gebäude sind für Gewerbe und Handwerk vorgesehen.
Im Norden bildet eine vorhandene Baumgruppe das Zentrum. Im südlichen Bereich ist eine separate Entwicklung jedes Einzelgrundstücks möglich.



Variante 2
– Gewerbegebiet mit Dienstleistung


Der Entwurf berücksichtigt eine mögliche Mischung von Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen.Vorrangig ist aber die Entwicklung einer traditionellen Gewerbenutzung, wie zum Beispiel Hallen und kleinteilige Handwerkerhöfe. Der Bestand wird dabei in die Gewerbebebauung integriert.
Der Gewerberiegel an der Autobahn könnte von mehreren Eigentümern gemeinsam entwickelt werden.
    

Variante 2


Variante 3
    


Variante 3
– Zwei gute Seiten einer Medaille:Dienstleistung – Produktion


Der Entwurf zielt auf eine separate Entwicklung von Dienstleistungen und Gewerbe. Dabei sollen im nördlichen Bereich vorrangig Gewerbehallen entstehen, während die traditionelle Remisenbebauung erhalten wird. Die zwei Zufahrten an der Juliusstraße werden städtebaulich hervorgehoben.
Im südlichen Bereich wird der Blockrand der Bürgerstraße weitgehend geschlossen.



Variante 4
– Handwerkerhöfe im Gewerbegebiet


Ähnlich der Variante 3 ist eine separate Entwicklung von Dienstleistung und Gewerbe vorgesehen, aber im Gegensatz dazu sind kleinteilige Handwerkerhöfen geplant. Im Norden ermöglichen zwei getrennte Erschließungsstraßen die Ausprägung zweier unterschiedlicher Hofbereiche. Hier können jeweils Multifunktionszonen realisiert werden.
Im südlichen Bereich besteht die Möglichkeit zur gesonderten Entwicklung jedes Einzelgrundstücks.
    

Variante 4


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