NEUBRITZ - HOME

SANIERUNGSGEBIET
WEDERSTRASSE     
       

PROJEKTE                   

AKTEURE UND         
ANSPRECHPARTNER 

A R C H I V                
SANIERUNGSZEITUNG
BROSCHÜREN            
Neubritzer Leben         
Vorwort                          
Berlin - Neukölln - Neubritz
Stadtteil der kurzen Wege 
Sechs Jahre Sanierung    
Rahmenplan Sanierungs-
gebiet Wederstraße        

Soziale Infrastruktur        
Grüne Markenzeichen    
Wohnen zwischen           
Stadt und Vorstadt          

Gewerbestandort            
mit Tradition                    

Gewerbestandort            
mit Zukunft                      

Verkehr in Neubritz         
Wir in Neubritz                 
Rechtliche Grundlagen   
Zwischenbilanz 2001/2002 
Adressen      Impressum   
P R E S S E                   
INFO-MAPPE              

AKTUELLES / SUCHE

KONTAKT                  
IMPRESSUM            


  Neukölln       
          
G E W E R B E S T A N D O R T   M I T   Z U K U N F T


Maedebach, Redelei & Partner  Baumeister Dietzsch Schlickenrieder Architekten  Urbanforms Architekten
Maedebach, Redelei & Partner Baumeister Dietzsch Schlickenrieder
Architekten
 Urbanforms Architekten

Entwürfe für die Eckbebauung
an der Grenzallee
Geplantes Gewerbegebiet
Neubritz

Das Bezirksamt Neukölln, Fachbereich Stadtplanung, hat gemeinsam mit fünf Architekturbüros für die zusammenhängenden Grundstücke an der Ecke Karl-Marx-Straße/Grenzallee ein Gutachterverfahren durchgeführt, das verschiedene Konzepte zur Neuordnung und Entwicklung der Flächen für Eigentümer und Bauinteressierte aufzeigt. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus dazu beitragen, die Sanierungsziele für das Planungsgebiet als Teil des Sanierungsgebiets Wederstraße zu konkretisieren.
    Zurzeit sind die Grundstücke überwiegend Gewerbeflächen. Innerhalb des Sanierungsgebiets Wederstraße nehmen sie eine Sonderstellung ein: Da der Teilbereich als einziger östlich der Karl-Marx-Straße liegt, orientiert sich sowohl seine stadträumliche Bedeutung als auch seine Nutzung und sein Planungsrecht eher an dem angrenzenden Industrie- und Gewerbegebiet als an dem Wohn- und Mischgebiet um die Wederstraße.
    Ziel der Rahmenplanung ist ein weitgehender Erhalt der bestehenden Nutzungen. Zusätzlich ist an der Ecke Karl-Marx-Straße/Grenzallee eine städtebauliche Dominante geplant, die den veränderten Stadtraum als Eingangstor zur südlichen Innenstadt markiert. Die Bebauungskonzepte der Architekten sehen gemäß der Vorgaben hauptsächlich gewerbliche Nutzungen vor, Wohnen spielt in diesem Bereich eine untergeordnete Rolle. Die Entwürfe nutzen aufvielfältige Weise die Potenziale des Umfelds und sollen als Anregung für die weitere Entwicklung dienen.

Backmann, Schieber, Kohler Architekten

BHP-Architekten, Raspé Architekten
Backmann, Schieber, Kohler ArchitektenBHP-Architekten, Raspé Architekten

    Das Büro Maedebach, Redeleit + Partner gliedert das Planungsgebiet durch den Umgang mit der Brandwand des Gebäudes Karl-Marx-Straße275/277. Hierdurch wird einerseits ein attraktiver Platz geschaffen und andererseits den Vorstellungen und den Betriebsabläufen des ansässigen Gewerbebetriebes entsprochen. Das geplante Hochhaus kann als Hotel genutzt werden.
    Den Entwurf der Architekten Baumeister Dietzsch Schlickenrieder kennzeichnet die klare städtebauliche Grundhaltung und das Zusammenspiel der horizontal gegliederten Platzrandbebauung mit einem Hochhausturm. Das Konzept von Urbanforms Architekten ist weitestgehend offen für zukünftige Entwicklungen und Investoreninteressen. Auch die Bebauung des Eckgrundstückes, als Kopf einer Blockrandbebauung, ist zeitlich und konzeptionell unabhängig zu realisieren. Die städtebauliche Überleitung zur Grenzallee und die Nutzung der langen Brandwand erfolgt mit wenigen architektonischen Mitteln.
    Der Entwurf des Architekturbüros Backmann, Schieber, Kohler kann in eigenständig funktionierenden Baustufen umgesetzt werden. Das Konzept geht von einer klassischen Blockrandschließung nach Berliner Bautradition aus, bei der die einzelnen Parzellen in der Fassadengestaltung ablesbar bleiben und sich dennoch die einzelnen Gebäude in das Gesamtbild einfügen.
    Der Schwerpunkt des Beitrags BHP-Architekten liegt vor allem auf der städtebaulichen Auseinandersetzung mit der weiteren Umgebung des Planungsgebietes. Dabei wird insbesondere der Vorschlag einer Blockdurchwegung hervorgehoben.

Autobahnausfahrt Buschkrugallee – Bebauungsstudie

Bebauungsstudie Autobahnausfahrt Buschkrugallee, südliche Randbebauung (Christian Koch, Archtitekt)Bebauungsstudie Autobahnausfahrt Buschkrugallee, südliche Randbebauung (Christian Koch, Archtitekt)
Bebauungsstudie Autobahnausfahrt Buschkrugallee, südliche Randbebauung (Christian Koch, Archtitekt)

Im Zusammenhang mit dem vorgestellten Gewerbegebiet Neubritz an der Autobahnausfahrt Buschkrugallee gab das Bezirksamt Neukölln, Fachbereich Stadtplanung, eine Studie für die architektonische Ausformulierung der Gewerbebebauung entlang der Bürgerstraße in Auftrag.
    Die Bebauungsstudie ist eine Reaktion auf die nachhaltige Veränderung des Stadtraums an der Buschkrugallee, hervorgerufen durch den Autobahnbau. Die vorgeschlagene Bebauung der Bürgerstraße zeigt einen Weg, der der komplexen Aufgabe mit vielen Einzeleigentümern und der veränderten städtebaulichen Situation Rechnung trägt. Sie schirmt die angrenzende Wohnbebauung vor Emissionen ab und bietet den Gewerbemietern optimale Standortbedingungen. Der Gewerberiegel an der Tunnelausfahrt orientiert sich zum großen Teil an der ortsüblichen Traufhöhe und bindet die Altbauten der Bürgerstraße ein. Ein bis zu zwölfgeschossiger Kopfbau an der Ecke Bürgerstraße/Buschkrugallee hingegen soll zwischen der Größe der Autobahnanlage und der Umgebung vermitteln.


Seitenanfang