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V E R K E H R   I N   N E U B R I T Z


U-Bahnhof Grenzallee           Karl-Marx-Straße            Autobahnauffahrt Britzer Damm  
U-Bahnhof Grenzallee Karl-Marx-Straße Autobahnauffahrt Britzer Damm Silbersteinstraße

Ausgangspunkt der Sanierung war derAutobahnbau – entsprechend zentral ist das Thema Verkehr für Neubritz.
    Ein Teil der Attraktivität des Wohnstandortes resultiert paradoxerweise aus der unmittelbaren Nähe zur Autobahn, denn die im Tunnel geführte Trasse steht den Bewohnern von Neubritz sowohl oberirdisch als großflächige Grünanlage als auch als direkte Anbindung für den Individualverkehr zur Verfügung. Diese optimale Erschließung ist ebenfalls ein entscheidender Standortvorteil für das Gewerbe.
    Mit Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts haben sich auch die Verkehrsströme im Gebiet geändert. Zwar hat an den neuen Autobahnanschlüssen am Britzer Damm und an der Buschkrugallee der Verkehr zugenommen, innerhalb des Gebiets ist aber eine Entlastung im Bereich des Durchgangs- und Schleichverkehrs zu spüren. Die Fertigstellung der nächsten Bauabschnitte wird die Situation weiter verbessern. In den kommenden Jahren wird die Autobahn entlang des Teltowkanals auf dem ehemaligen Mauerstreifen geführt, in der Nähe des Wissenschaftszentrums in Adlershof den Kanal in Richtung des künftigen Flughafens Berlin-Brandenburg International in Schönefeld überqueren und bei Waltersdorf auf den bereits heute bestehenden Teil der BAB A 113 treffen. Längerfristig ist auch der Weiterbau des Stadtrings A 100 in Richtung Friedrichshain vorgesehen.
    In Neubritz lassen sich die Geschäfte für den täglichen Bedarf zu Fuß oder mit dem Rad erreichen. Mit dem Carl-Weder-Park wurde eine zusätzliche attraktive Wegeverbindung geschaffen. Die gute Erschließung mit Linien des öffentlichen Nahverkehrs bindet das Quartier zudem optimal an die weiter entfernten Bereiche der Stadt an. Die verkehrliche Gesamtproblematik im Sanierungsgebiet wurde 2001 unter verschiedenen Gesichtspunkten umfassend untersucht. Die Studie gibt erste Empfehlungen für eine verträgliche Erschließung der Gebäude der Gewerbebetriebe und des geplanten Gewerbegebietes.

Glasower Straße
  
Autobahn vor Verkehrsfreigabe
  
S-Bahnhof Hermannstraße
Glasower Straße Autobahn vor Verkehrsfreigabe S-Bahnhof Hermannstraße

    Die im Quartier vorhandene traditionelle Mischung aus Wohnen und Arbeiten birgt Konflikte. Ein nahe liegendes Beispiel ist die Belastung der Wohnbereiche durch den Lieferverkehr. Breite Straßenquerschnitte verleiten in den Wohnstraßen zudem häufig zu schnellerem Fahren als den erlaubten 30 km/h. Priorität hat deshalb die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer, besonders die Sicherung der Straßenabschnitte vor Schulen und Kitas.
    Vordringliches Ziel ist, die allgemeine Verkehrssituation im Sanierungsgebiet zu verbessern und das vorhandene Gewerbe bei gleichzeitiger Verträglichkeit mit dem Wohnen zu stärken. Dabei muss eine sinnvolle Erschließung für Gewerbebetriebe und Wohnnutzung erhalten bleiben. An ausgewählten Orten, wie zum Beispiel in der Bürgerstraße, sollen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen realisiert werden, die keinen umfangreichen Straßenumbau erforderlich machen. In der Glasower Straße könnten die Parkflächen von Längs- auf Schrägparken umgestellt werden. Dies reduziert die Fahrbahnbreite und verlangsamt den fließenden Verkehr. Schleichverkehr während des morgendlichen Berufsverkehrs in Nord-Süd-Richtung könnte unterbunden werden, indem der Abschnitt der Rungiusstraße zwischen Jahn- und Bürgerstraße aus dem Erschließungsnetz herausgenommen wird. Ein weiteres Ziel ist, durch eine sinnvolle Routenwahl den LKW-Verkehr auf schnellstem Wege und ohne unnötige Durchquerungen wieder aus dem Gebiet herauszuführen.
    Dies sind nur einige ausgewählte mögliche Maßnahmen, deren Realisierung stets mit der Überprüfung der veränderten Situation einher geht. Für Teilbereiche ist deshalb im weiteren Sanierungsverlauf eine Vertiefung der Untersuchungen vorgesehen.


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