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S E C H S   J A H R E   S A N I E R U N G


Mit der Festsetzung des Sanierungsgebiets Wederstraße im Oktober 1995 wurde eine jahrzehntelange Planungsunsicherheit für das Stadtviertel um die Wederstraße beendet. Diese Situation war bedingt durch die wechselhafte Geschichte der Autobahnplanung seit 1946, deren geplante Trassierung durch die Wederstraße bis Anfang der 1990er Jahre nie endgültig entschieden wurde. Die veränderte stadträumliche Situation nach dem Fall der Mauer förderte den Entschluss für den Bau eines Autobahntunnels unter der Wederstraße. Diese Veränderungen waren einschneidend für das Gebiet, bedeuteten aber nun auch Planungssicherheit sowie einen strukturellen und gestalterischen Neuanfang.
    Mit den Grundlagen des Sanierungsrechts und den entsprechenden Fördermöglichkeiten kann diese Neugestaltung nun in einem absehbaren Zeitraum effektiv vorangetrieben werden. Die Sanierungsziele definieren die Aufgaben des Sanierungsgebiets und werden in ihren Grundzügen in einem Rahmenplan veranschaulicht.

Neubauflächen
  
Carl-Weder-Park
Neubauflächen Carl-Weder-Park

Mit der Planung verfügen die Eigentümer, Mieter und Nutzer im Sanierungsgebiet Wederstraße über eine gesicherte Perspektive zur Entwicklung des Gebiets. Der Rahmenplan ist auch eine Leitlinie für die Verfahrensbeteiligten aus Bezirk und Senat, zum Beispiel bei der Aufstellung von Bebauungsplänen.
    Grundsätzliches Ziel der Sanierungsmaßnahmen ist es, die Potenziale des Sanierungsgebiets zu erschließen und auszubauen und dabei soziale Härten soweit wie möglich aufzufangen. Dabei gewährleistet das Neuordnungskonzept den weitgehenden Erhalt der bestehenden baulichen und städtebaulichen Struktur von Neubritz. Neue städtebauliche Funktionen werden behutsam aus dem Bestand heraus entwickelt. Weiterhin sollen die Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten gesichert und unter anderem die Grünflächen, Straßen, Kitas und die Schule für die ansässige Bevölkerung umfassend verbessert werden. Räumlich sehen die Sanierungsziele eine Konzentration des Wohnungsbaus im westlichen Bereich des Sanierungsgebiets vor. Dies steht im Zusammenhang mit der Aufwertung der Lage durch den neu angelegten Carl-Weder-Park auf dem Autobahntunneldeckel. Nordöstlich, insbesondere um den Tunnelmund der Autobahn, soll ein Misch- und Gewerbegebiet mit direktem Autobahnanschluss entwickelt werden.
    Während des gesamten Sanierungsprozesses werden die Sanierungsziele auf ihre Gültigkeit in Bezug auf die aktuelle Situation des Sanierungsgebiets hin überprüft. So wurden mit der Autobahneröffnung und Fertigstellung des Carl-Weder-Parks die Aufgaben konkretisiert. Priorität hat nun die Entwicklung der Neubaupotenziale, die von den neuen Qualitäten des Standorts profitieren.
    Die Sanierungsziele sind also kein starres Regelwerk, sondern erfordern eine fortlaufende Anpassung, Abwägung, und Entwicklung. Alle Ergebnisse dieses Prozesses werden entsprechend im Rahmenplan festgehalten. 1998 fand erstmals eine Überarbeitung des Rahmenplans statt.

Ausstellung Wohnungsneubau am Carl-Weder-Park
  
Bunker Rungiusstraße (Jobst Landschaftsarchitektur)
  
Rungiusstraße 10/12 Ecke Wederstraße 41
Ausstellung Wohnungsneubau am Carl-Weder-Park Bunker Rungiusstraße (Jobst Landschaftsarchitektur) Rungiusstraße 10/12
Ecke Wederstraße 41

Der im Sommer 2001 vom Bezirksamt beschlossene fortgeschriebene Rahmenplan weist für 38 Grundstücke oder 23 grundstücksbezogene Bereiche Änderungen auf. Beispielsweise wurde die Nutzung eines Grundstücks aufgrund seiner Lage direkt an der Autobahnausfahrt Buschkrugallee von einer ursprünglich geplanten Grünfläche zu einer künftigen Gewerbenutzung verändert. Ein weiteres Beispiel ist der Erhalt des historischen Wohnhauses in der Wederstraße 53 neben der Zürich-Grundschule, das nach seinem geplanten Umbau Platz für schulnahe Nutzungen bieten soll. Zunächst war hier der Abriss des Hauses zugunsten eines Erweiterungsbaus der Schule geplant.
    Die sorgfältige Durchführung und Prüfung der Sanierungsaufgaben unter Beteiligung der Betroffenen tragen dazu bei, Neubritz weiter zu einem lebenswerten und abwechslungsreichen Stadtteil zu entwickeln, der mit einer eigenen Identität die Belange der Bevölkerung und Gewerbetreibenden fördert, neue Perspektiven eröffnet und damit auch für neue Bewohner und Gewerbebetriebe attraktiv wird.


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