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August-Heyn-Haus       
(Lehmgebäude)
            

Vorwort                           
Der Schulgarten             
Das Lehmhaus               
Der Baustoff Lehm         
Haustechnik und Gründach
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  Neukölln       

_  Der Schulgarten

  
 

 
Konzept SchulgartenDas "Konzept Schulgarten" ist ein gemeinsames Projekt der Sanierungsbeteiligten, des Stadtplanungsamts und des Fördervereins der August-Heyn-Gartenarbeitsschule. Das Projekt wurde 1999/2000 in das Förderprogramm "Stadtweite Maßnahmen, Beschäftigung und Qualifizierung" aufgenommen. Die Refinanzierung wurde über Ordnungsmaßnahmen-Mittel durch das Bezirksamt Neukölln - Fachbereich Stadtplanung gesichert.

Die Grünfläche an der Rungiusstraße wurde durch die Gestaltung des Schulgartens erhalten und gleichzeitig eine für die Schule dringend benötigte Freifläche geschaffen. Mit dem Förderverein der August-Heyn-Gartenarbeitsschule fand der Bezirk Neukölln 1999 einen erfahrenen Träger für das Projekt - eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit im Schulgarten.

August Heyn
August Heyn     
Der Reformpädagoge August Heyn prägte 1920 den Begriff der Gartenarbeitsschule. Seine Reformpädagogik hatte zum Ziel, die ganzheitliche Bildung der Schülerpersönlichkeit durch praktische Arbeit im Schülergarten zu fördern. Noch heute ist der Schulgarten ein "grüner Lernort" vor allem für Kinder und Jugendliche, die gerade in den dicht bebauten Vierteln der Großstadt nur wenig Berührung mit der Natur und natürlichen Prozessen haben. Seit über vierzig Jahren wird an der Fritz-Reuter-Allee in Berlin-Britz ein ca. 3,5 ha großes Gelände bewirtschaftet. Die August-Heyn-Gartenarbeitsschule vermittelt Neuköllner Schülern Wissen über die Natur in einem ganzheitlichen Ansatz und unter dem Einsatz möglichst vieler Sinne. Zu den Aufgaben der Schüler gehören neben der Gartenarbeit und Kleintierbeobachtung unter anderem die naturwissenschaftliche Analyse chemischer, physikalischer und biologischer Phänomene oder die Weiterverarbeitung von Getreide, Obst und Gemüse. Darüber hinaus spielt die soziale Integration eine wichtige Rolle.

SchulgartenIm Frühjahr 2000 begannen in der Neubritzer "Filiale" der Gartenarbeitsschule an der Rungiusstraße die Baumaßnahmen. Der erste Bauabschnitt umfasste unter anderem die Altlastensanierung mit umfangreichem Bodenaustausch durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Abgrenzung des Grundstücks, die Anlage eines Biotops, mehrerer Schülerbeete, einer Versammlungs- und Schulungsfläche sowie den Anschluss an die Wasser- und Stromversorgung.

Eröffnung des Schulgartens 2001
Eröffnung des Schulgartens 2001    
Das Gelände gliedert sich in drei unterschiedlich genutzte Bereiche. Durch den Eingang betritt man zunächst den Wirtschaftsbereich mit einem Bodenbelag aus ökologischem Pflaster und Rasenfugen. Der anschließende Nutzgarten umfasst Beetflächen, Kompost, Bohnenhäuschen und Spalierbäume. Der verbindende Weg wird mit einem Laubengang überspannt. Den südlichen Bereich des Gartens nimmt der Naturgarten ein. Hier lösen sich die strengen Formen auf. Ein Feuchtbiotop umgibt einen Teich, über den ein Holzsteg zur Kräuterspirale führt. Kiesflächen und Totholz schaffen Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Kleintiere.

Logo des Fördervereins 
Logo des Fördervereins der August-    
Heyn-Gartenarbeitsschule e.V.    
 
Die Einweihung des Schulgartens an der Rungiusstraße fand im April 2001 im Rahmen des 1. Neubritzer Frühlingsfestes statt, an dem sich viele Initiativen und ehrenamtliche Helfer aus Neubritz beteiligten.


Schulgarten