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  Neukölln       
          
Tiefbaumaßnahmen im Sanierungsgebiet

Die Berliner Wasserbetriebe haben 2005 umfassende Kanalarbeiten in der Glasower Straße, Bendastraße und Juliusstraße durchgeführt. liN fragte nach dem Grund für die Arbeiten. Herr Sympher vom beteiligten Ingenieurbüro Pecher & Partner gab uns folgende Antwort:

"Der Berliner Ortsteil Neukölln wurde vorwiegend Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Dementsprechend alt ist teilweise auch die Mischwasserkanalisation, die das anfallende Abwasser und Regenwasser des Ortsteils entwässert. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts begannen die Berliner Wasserbetriebe mit der systematischen Erfassung des baulichen Zustands des Kanalnetzes mit Kameras.

Zur Beseitigung der Gefahren, die von schadhaften Kanälen ausgehen, entwickelten die Berliner Wasserbetriebe 1996 gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Dr.-Ing. Pecher & Partner eine systematische Sanierungsstrategie. Diese wurde dann um die hydraulischen, baulichen und umweltrelevanten Anforderungen, welche in der Europanorm EN 752 seit 1997 festgelegt sind, erweitert.

Auf Grundlage dieser Strategie wurde die Sanierungsplanung für den Ortsteil Neukölln durchgeführt. In dem Gebiet zwischen Hermannstraße und Karl- Marx-Straße wurde der bauliche Zustand von ca. 27 km Kanälen mittels ferngesteuerter Kameras auf Schäden untersucht. Für knapp die Hälfte dieser Kanäle wurden Sanierungsmaßnahmen in Form von Erneuerungen, Renovierungen und Reparaturen geplant. Die Baumaßnahmen sind dann in den Jahren 2004 und 2005 ausgeführt worden.

Den größten Anteil der Investitionen haben die Berliner Wasserbetriebe in die Erneuerung der Kanalisation der Juliusstraße und der Glasower Straße gesteckt. Neben der baulichen Sanierung wurde in diesen beiden Straßenzügen eine Verbesserung der Entwässerung von starken Regengüssen erreicht."

weitere Infos zu den Kanalarbeiten im SG Wederstraße
• Die Asphaltierung der Glasower Straße erfolgte durch die Berliner Wasserbetriebe, da das auf Beton liegende Kleinkopfsteinpflaster nicht wiederhergestellt werden konnte.
• Wegen Anhebung der Fahrbahnhöhe in der Glasower Straße erfolgte in Kooperation mit dem Tiefbauamt Neukölln die Niveauangleichung der Ausfahrten.
• Die Neuordnung der Gehwege in der Glasower Straße umfasste auch eine Vergrößerung der Baumscheiben.
• In der Juliusstraße wird das vorhandene Großkopfsteinpflaster wieder eingesetzt – eine neue Asphaltdecke wird nicht hergestellt.

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