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Neubritzer Gewerbe im öffentlichen Interesse

Die Planung des neuen Gewerbegebiets für Neubritz hatten wir in der letzten Ausgabe von "leben in Neubritz" ausführlich vorgestellt. Die derzeitige Brachfläche zwischen Juliusstraße und Autobahn ist entstanden, da deren ehemalige Erschließung, die Wederstraße, durch den Bau der Autobahn entfallen ist. Es war nun Aufgabe der Sanierung, die rund 14.000 m2 landeseigener Grundstücke wieder zu erschließen und einer Nutzung zuzuführen. Passend zum kleingewerblich geprägten Charakter von Neubritz sollen hier etwa 8 Gewerbeparzellen für kleine Handwerks- und produktionsorientierte Betriebe entstehen. Dafür werden den interessierten Betrieben erschlossene, unbebaute Gewerbegrundstücke zu attraktiven Gewerbeflächenpreisen zum Erwerb angeboten. Gestaltungsauflagen an die Gewerbebauten werden nicht gestellt.

Nachfrage aus dem Sanierungsgebiet besteht durchaus. Es sind aber noch Flächen frei. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Baasner vom Büro Baasner, Möller & Langwald (siehe Adressen). Die notwendige Erschließungsstraße wird nach Prüfung und Abwägung sämtlicher planerischer Alternativen über das Grundstück Juliusstraße 69 geführt. Seit 2 Jahren steht das beschriebene Entwicklungs-Konzept und seitdem wurde auch mit den privaten Eigentümern über den Erwerb des Grundstücks durch Berlin verhandelt.

Im Rahmen des eingeleiteten Sozialplanverfahrens, betreut von der Mieterberatung "Büro für Sozialplanung", zogen bereits 2004 die ersten Wohnungsmieter aus dem Haus aus. Im September 2005 wurde der Bebauungsplan "XIV-185da" für den Block festgesetzt (siehe "Bebauungspläne"). Große Anstrengungen gegen viele Widerstände hat unser Konzept durchlebt, aber nun haben wir es geschafft!

Mit Unterstützung des treuhänderischen Sanierungsträgers LBB-GEG und eines beauftragten Juristen ist der Bezirk zum Januar 2006 in den Besitz des Grundstücks gelangt. Maßgeblich dafür war das überwiegend öffentliche Interesse an der Behebung des städtebaulichen Missstands, der durch die rund 14.000 m2 unerschlossener Brachflächen besteht.

Im Oktober 2005 haben die letzten Bewohner das Haus verlassen, zwei davon Richtung Süddeutschland, die anderen in die Neubritzer Umgebung. Der letzte Öffnungstag für "Utes Nachtbar" war der 29. Januar. Ein Ersatzstandort stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Anfang Februar wird mit dem Abriss des Hauses Juliusstraße 69 begonnen. Gleich anschließend wird dann die neue Erschließungsstraße gebaut und im Oktober 2006 können die Gewerbegrundstücke parzelliert werden.

Der Abriss des Hauses und der Bau der Straße werden aus Mitteln der Europäischen Union gefördert ("Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"). Der Verkauf der Gewerbeparzellen erfolgt durch den Liegenschaftsfonds Berlin zum günstigen Gewerbeflächenpreis.

Iris Rogoll                                 
SeitenanfangStand: Juni 2003