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Mit dem Fahrrad durch Neubritz

Seit langem ist bekannt, dass man mit dem Fahrrad viele Wege effektiver und manchmal schneller als per Auto zurücklegen kann, insbesondere wenn man Zeit und Aufwand für Parkplatzsuche und Fußweg zwischen Parkplatz und Ziel berücksichtigt. Zudem fördert jeder zurückgelegte Kilometer mit dem Fahrrad die Gesundheit. Nicht nur die des Fahrradfahrers, der sich mehr bewegt, sondern auch die der Anwohner an den Verkehrsstraßen, die von Lärm und Schadstoffen verschont bleiben.

Genauso richtig ist aber auch, dass viele auf das Fahrrad verzichten, weil sie sich im Straßenverkehr unsicher fühlen angesichts des Autoverkehrs oder weil zusätzlich in den Nebenstraßen Kopfsteinpflaster die Fahrt zur Rüttelpartie werden lässt.

Mit dem Fahrrad durch NeubritzIn Neubritz konnte zu Beginn der Sanierung die Nutzung des Fahrrades nur unter diesen erschwerten Bedingungen erfolgen. Erst mit dem Autobahnbau erhielten der Britzer Damm, die Hermannstraße und die Buschkrugallee abschnittsweise einen Radweg. So kann man seit 2000 den fahrradfreundlich gestalteten Grünzug in der Wederstraße nutzen, um nach Tempelhof oder zur Hasenheide zu gelangen.

Die wachsende Bedeutung des Radverkehrs wurde seitens der Politik von Senat und Bezirk erkannt, so soll in der Bezirksverordnetenversammlung Anfang 2006 ein Radroutenmasterplan beschlossen werden. Es ist beabsichtigt, die Radrouten festzulegen und zu beschildern, damit Hauptquellen und Ziele des Radverkehrs sicher und attraktiv verbunden werden. Dabei sind insbesondere Einkaufszentren, Sportund Erholungsanlagen sowie Anschlüsse an U- und S-Bahnhöfe zu berücksichtigen. Die Routen werden vorrangig durch ruhige Neben- und Tempo-30- Straßen, aber auch über gut ausgebaute Wege in Grünanlagen geführt. Dabei wird das Netz in bezirkliche Nebenrouten und stadtweite Hauptrouten unterteilt. Durch unser Sanierungsgebiet laufen jeweils eine Neben- und Hauptroute.

Hauptroute
Hasenheide – Landschaftspark Rudow/Alt-Glienicke, RR 10
Das bereits 1995 vom Senat beschlossene Radroutennetz hat eine Länge von insgesamt 660 km. Nach und nach werden diese Abschnitte für den Fahrradverkehr hergestellt. Ausgehend vom Schloßplatz führen sternförmig 12 Routen in die Außenbezirke. Eine dieser Radialrouten (Radialroute RR 10) läuft durch das Sanierungsgebiet:

In Neukölln gelangt man über die Hasenheide, Emser Straße und Bendastraße ins Sanierungsgebiet und weiter nach Süden zum Landschaftspark Rudow-Alt-Glienicke

Für die Realisierung dieser Route ist im Sanierungsgebiet für das Frühjahr 2006 die Asphaltierung eines Radfahrstreifens in der Rungiusstraße zwischen Bürgerstraße und Jahnstraße vorgesehen. In dem beiliegenden Plan sind die Routen dargestellt.

Nebenroute
Bendastraße – Platz der Stadt Hof

Über die Bendastraße - Ilsestraße - Thomasstraße - Thomashöhe (Grünanlage) - Lessinghöhe (Grünanlage) - Kienitzer Straße und Karl-Marx-Straße führt die Route zum Platz der Stadt Hof. Mit dieser Strecke wird eine Verbindung vom Carl-Weder-Park über die Wohngebiete rund um die S-Bahn zur Haupteinkaufsmeile von Neukölln geschaffen. Im Frühjahr/Sommer 2005 wurde hierfür die Bendastraße asphaltiert, nach dem dort zuvor die Wasserbetriebe tätig waren.

Zum Abschluss sei gesagt, dass diese Routen zwar ein sehr gutes Angebot darstellen, aber natürlich auch andere attraktive Strecken in der Umgebung zur Verfügung stehen. Einen vollständigen Überblick verschafft der beiliegende Plan »radeln in Neubritz«.

Reizvoll ist es sicherlich, mit dem Rad die Strecke Richtung Rudow immer am Teltowkanal entlang zu entdecken.
Alexander Matthes / Horst Evertz              
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