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  Neukölln       
          
Neu in Neubritz

"Ab Juni betreuen Sie noch die zwei Sanierungsgebiete in Neukölln..."
sagte meine Gruppenleiterin zu mir.

Neukölln?

Sabine KrutzschIn Neukölln kenne ich bisher nur den Obst- und Gemüsemarkt am Maybach-Ufer, Karstadt am Hermannplatz, die Karl-Marx-Straße, die Neuköllner Oper und den Weihnachtsmarkt auf dem Richardplatz – das ist nicht viel. Von meinem Kollegen Michael Wend (siehe "Blick voraus - und zurück") hörte ich oft vom Autobahntunnel an der Wederstraße, von der Zürich-Grundschule und dem Jugendberatungshaus / der Kita Glasower Straße.

Die ersten Erkundungen führten mich in das Büro des Sanierungsbeauftragten, der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft mbH in der Glasower Straße 67. Anschließend ging ich durch das Sanierungsgebiet. Mir fällt auf: die Wege sind ausschließlich mit Mosaik gepflastert, oft aus Bernburger Kalkstein – eine Perle für Denkmalpfleger, die Bebauung ist vielfältig; zwischen berlintypischen Wohngebäuden der Gründerzeit und Jahrhundertwende sehe ich viele Gewerbebauten und -betriebe sowie Neubauten. Die Straßen sind nicht sehr belebt.

Und ich merke, ich habe es gut getroffen. Die Mitarbeiter des Bezirks und des Sanierungsbeauftragten sind gut eingespielt und bewältigen das Sanierungsgeschehen, setzen sich engagiert und hartnäckig für das Erreichen der Sanierungsziele ein.

Seit den letzten 15 Jahren gehören die Sanierungsgebiete Spandauer- und Rosenthaler Vorstadt im Bezirk Mitte zu meinen Arbeitsaufgaben. Dort mussten und müssen die Vielzahl der vorhandenen Interessenten und Investoren stark gesteuert werden. Nicht nur die Art der Nutzung, wie Wohnen oder Gewerbe, sondern auch das Maß der Nutzung, die Dichte der Überbauung eines Grundstücks mussten und müssen, gemessen an gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnissen, angegangen werden. Das heißt, ohne das besondere Städtebaurecht wären diese Gebiete heute nicht mehr überwiegend bewohnte Stadtteile – ein Ziel, das simpel klingt, aber in vielen anderen Städten nicht erreicht wurde.

Im Neuköllner Sanierungsgebiet Wederstraße geht es um die Entwicklung, Ansiedlungen und das Werben um Gewerbetreibende und Investoren für den Gewerbepark an der Juliusstraße und um das Werben von Eigennutzern und um Investoren für den Bau von Wohnungen oder Townhouses nördlich und südlich vom Carl-Weder-Park. Die im Sanierungszeitraum noch zu etablierende Grundversorgung der Bevölkerung mit ausreichenden und qualitativ guten Kita- und Grundschulplätzen steht in Wechselwirkung zum zuvor genannten Ziel.

Ich bin gespannt auf die weitere Arbeit und ich bin froh, einen weiteren interessanten Bezirk kennen zu lernen, für den der Einsatz der Instrumente des Sanierungsrechts und des Quartiermanagements sehr wichtig ist.
Sabine Krutzsch                            
SeitenanfangStand: Juni 2003