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Kita in der Glasower Straße

Besseres Betreuungsangebot für Kinder

Neue Freifläche für die Kinder des Kleinen Fratz'
Seit dem 01.08.2005 können sich 25 Kita- und 40 Hort-Kinder über große neu gestaltete Räumlichkeiten freuen. Das 1. Obergeschoss des Gebäudes in der Glasower Straße 18, bisher als Jugendberatungshaus bekannt, bietet auf 600 m2 ausreichend Platz für die kleine Rasselbande. Die 6- bis 9-jährigen Hort-Kinder kommen von der Silberstein-Grundschule. Diese liegt nicht direkt im Sanierungsgebiet, aber der Einzugsbereich schließt das Sanierungsgebiet bis zur Juliusstraße mit ein. Hintergrund für die Unterbringung der Hort-Kinder ist der mit viel Aufmerksamkeit verfolgte Wechsel des Hortes von der Verantwortung der Jugendämter direkt an die Schulen. Die Silberstein-Grundschule hat ähnlich beengte Verhältnisse wie die Zürich-Grundschule, sodass eine Unterbringung der Kinder dort nicht möglich war. Die Hort-Kinder der Zürich-Grundschule müssen wegen der beengten Platzverhältnisse einen provisorischen Hort in der Teltowkanal-Grundschule aufsuchen. Hier wird ein ausreichendes Raumangebot erst mit einem Anbau entlang der Wederstraße vorhanden sein.

Betreiber der neuen Einrichtung in der Glasower Straße ist der schon bekannte Verein "Kleiner Fratz e.V.". Dieser betreibt seit 1995 im Erdgeschoss des Wohnhauses Glasower Straße/Bruno-Bauer-Straße eine Kita. Seit der Gründung ist die Nachfrage nach Kita-Plätzen bei dem Verein ständig gewachsen. Zuletzt platzte man aus allen Nähten und konnte den Kindern keine ausreichenden Bewegungsflächen mehr anbieten. Mit dem Einzug ins erste Obergeschoss sind nun endlich großzügige, geeignete Räume bereitgestellt worden. Die Voraussetzungen für eine optimale Kinderbetreuung sind mit der 240 m2 großen Sporthalle und einer Lehrküche geschaffen worden, deren Einrichtung über eine normale Raumausstattung hinaus geht.

Zusätzlichen Gewinn bringt eine 1.600 m2 große Freifläche, die von den Kindern genutzt werden kann. Nach dem Abriss der Gebäude (wir berichteten in der letzten Ausgabe), der uns wegen der Altlasten, die sich im Mauerwerk befunden haben, so große Sorgen gemacht hat, stehen den Kindern jetzt ausreichende Flächen zum Toben und Spielen zur Verfügung. Da sich weitere Elterninitiativ-Kindertagesstätten in der näheren Umgebung, vor allem rund um den Kranoldplatz, weiterhin in beengten Verhältnissen um die Kinder kümmern müssen, ist geplant, das großzügige Freiflächenangebot auch diesen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Die Schwerpunkte der Arbeit der ErzieherInnen des Kleinen Fratz liegen in der Spracherziehung, bei gesunder Ernährung und viel Bewegung. Als maßgeblichen Grund für den hohen Zuspruch und die steigenden Kinderzahlen in ihrer Kita wird von der Kita-Leitung die Elternarbeit angegeben. Kindertagesstätten sind zunehmend Bildungseinrichtungen und funktionieren nur in einer engen Kooperation mit dem Elternhaus. Maßgeblich für den steigenden Bedarf an Kita-Plätzen ist aber auch die Bevölkerungsentwicklung und der Wunsch der Eltern nach einem wohnungsnahen Angebot.

Der Kleine Fratz kann trotz der erweiterten Raumangebote nicht alle Wünsche der Eltern befriedigen. Es besteht weiterhin eine Warteliste und deshalb erfolgt die Herrichtung zusätzlicher Räume. Das Bezirksamt Neukölln hat beim Land Berlin Fördermittel für die Erweiterung der Kita für weitere 65 Plätze beantragt. Neben Städtebaufördermitteln des Landes Berlin beinhaltet die Förderung Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das zusätzliche Platzangebot soll im Erdgeschoss untergebracht werden. Die Planung des Bedarfs geht vor allen Dingen auf die Wartelisten zurück. Im Zusammenhang mit der Herrichtung des Erdgeschosses wird das Gesamtgebäude grundsaniert: Die Fassaden müssen renoviert, der Keller trockengelegt und die Freiflächen neu gestaltet werden. Baubeginn dieser Maßnahmen ist im November 2005 gewesen. Die Bauarbeiten werden bis einschließlich 2007 andauern.
Horst Evertz                              
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