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BUS 344

Ein Bus für Neubritz

Seit der Einführung des Metrobuskonzepts der BVG Ende 2004 bedient die Buslinie M44 (früher 144) nur noch die Strecke von Buckow bis zum U- und SBahnhof Hermannstraße. Die Verlängerung bis zum Hermannplatz, in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt befahren, entfiel und wurde durch den Bus 344 ersetzt.

Dieser fährt zwar nur noch alle 20 min und das auch nur an Werktagen bis ca. 20 Uhr und samstags bis ca. 16 Uhr, stellt aber gerade für ältere oder behinderte Menschen und auch Schüler eine wichtige Verbindung dar, weil er die großen Entfernungen zu Zielen zwischen den U-Bahnhöfen Leinestraße, Boddinstraße und Hermannplatz erheblich verkürzt und den oftmals beschwerlichen Zugang zu diesen Bahnhöfen vermeiden hilft.

Auch Leute, die mit schweren Taschen vom Einkauf bei Karstadt nach Hause wollen, bevorzugen aus diesem Grund die Fahrt mit dem 344er und nehmen dafür die längere Wartezeit inkauf. Folgendes fällt mir auf und ärgert mich auch jedes Mal ein wenig: Wenn ich durch die Kranoldstraße zum Bahnhof Hermannstraße laufe und dabei die Hertastraße überquere, fährt häufig der 344er an mir vorbei – völlig leer! Das liegt daran, dass der Bus wie eine Ringlinie verkehrt und nach einer Wendeschleife über Hertastraße und Silbersteinstraße wieder zum Bahnhof Hermannstraße zurückfährt. Anstatt in den leeren Bus steigen zu können, muss ich ihm resigniert hinterher schauen und die 500 m zur Haltestelle Hermannstraße zu Fuß zurücklegen.

Hier ergäbe sich eine sehr gute Möglichkeit, nicht nur mich, sondern viele Bewohnerinnen und Bewohner von Neubritz besser an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. Dazu müsste die BVG lediglich eine zusätzliche Haltestelle in der Hertastraße einrichten, etwa in Höhe der Hausnummer 21, kurz vor der Kranoldstraße. Dies würde eine wesentlich verkürzte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz für alle Menschen bedeuten, die in unserem Kiez zwischen Silbersteinstraße und Carl-Weder-Park leben.

Von besonderem Vorteil wäre die zusätzliche Haltestelle aber für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims zwischen Delbrückstraße und Kranoldstraße und für deren Besucher. Sie hätten dann nur einen kurzen Fußweg von ca. 50 m vom Seniorenheim zum Bus 344, der sie direkt zum Bahnhof Hermannstraße oder auch weiter bis zum Hermannplatz brächte. Die Leitung des Hauses unterstützt daher diesen Vorschlag.

(Bei dieser Gelegenheit: Auch ein zusätzlicher Bus-Halt Hermannstraße / Warthestraße würde als U- und S-Bahn-Zubringer sehr vielen Menschen zugute kommen, die zwischen Hermannstraße und Oderstraße bzw. Körnerpark wohnen.)

Durch die Einführung des Metrobuskonzepts vor einem Jahr haben sich leider einige Verschlechterungen für die Kunden des öffentlichen Nahverkehrs ergeben. Hier könnte die BVG mit relativ geringen Mitteln einen Beitrag zu mehr Kundenzufriedenheit und zur Imageverbesserung leisten.

Die Betroffenenvertretung des Sanierungsgebiets wird diesen Vorschlag an die BVG herantragen. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieses Vorhaben mittragen, schreiben Sie uns einen Brief oder eine E-Mail und unterstützen Sie so unsere Initiative.
Bernd Szczepanski / Betroffenenvertretung     
SeitenanfangStand: Juni 2003