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  Neukölln       
          
...statt eines Vorworts
Blick voraus - und zurück

Neubritz, ein eigenständiges Quartier in gut erschlossener Innenstadtlage mit einer grünen Mitte auf dem Autobahndeckel, einer renovierten und wahrscheinlich in absehbarer Zeit zweizügigen Ganztagsgrundschule mit einem Schulgarten und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im Lehmhaus und im Kultur-Bunker um die Ecke, mit einer Kita in fußläufiger Entfernung und Jugendberatungsangeboten im selben Gebäude, mit Flächenangeboten für ansiedlungswillige Betriebe direkt neben der Autobahnzufahrt im künftigen Gewerbegebiet und mit renoviertem Wohnungsbestand und Wohnungsbaupotenzialen in ruhiger Grünlage – auch für Eigentumsmaßnahmen im Reihenhaus geeignet. …Wer hätte davon zu träumen gewagt in den Jahrzehnten der Planungsunsicherheit? Als der Bereich rund um die Wederstraße eine Restfläche war zwischen S-Bahn-Trasse und Kanal; ein Mischgebiet, von dem man nur wusste, dass hier irgendwann einmal die Autobahn durchgehen soll, aber wo, das war unklar und deshalb investierte auch niemand.

Es hat sich wirklich viel verändert in den letzten 12 Jahren seit der Ausweisung eines Sanierungsuntersuchungsbereichs in diesem Gebiet und den sich anschließenden Planungen und Konzeptentwicklungen im Dialog mit Betroffenen und Bewohnern. Vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen brauchte es zunächst einmal die politische Entscheidung für die Verlängerung des Innenstadtrings der BAB A 100 und die ganz wesentliche Rahmenbedingung, diese Autobahn von Tempelhof bis zur Buschkrugallee als Tunnel zu bauen. Mit der Autobahnverlängerung besteht nun für das Gebiet ein Anschluss an den Berliner Ring. Natürlich ist das Erreichte nicht allein das Verdienst der Stadterneuerung und der engagierten Mitstreiter in den beauftragten Büros während der Konzeptphase und Durchführung der Sanierung. Auch interessierte Eigentümer und andere beteiligte Verwaltungen unterstützten die gemeinsam entwickelten Ziele.

Unter diesen Voraussetzungen ist seither viel bewegt worden und Neukölln hat durch die Instrumente der Stadterneuerung mit Neubritz ein neues Quartier geschaffen, in dem es sich künftig gut leben und arbeiten lässt. Auch wenn in den nächsten Jahren noch viel zu tun bleibt, um diese Perspektive vollständig zu realisieren.
Michael Wend     

Danke!


Die städtebauliche Entwicklung Neuköllns in den letzten Jahrzehnten trägt nicht nur die Handschrift der Neuköllner Planerinnen und Planer, sondern wurde in vielen Bereichen auch begleitet vom zuständigen Gebietsbearbeiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Michael Wend hat sich mit überdurchschnittlichem Engagement für die Belange der baulichen Entwicklung des Bezirks eingesetzt; zunächst im Böhmischen Dorf, später in den Neuköllner Sanierungsgebieten und zwischendurch auch immer wieder bei verschiedenen Einzelprojekten.

Die Zusammenarbeit war stets fruchtbar und erfolgreich, wenn auch nicht immer konfliktfrei. Das ist jedoch nur natürlich, wenn man es mit einer Persönlichkeit zu tun hat, die ihr volles Engagement in den Dienst der Sache stellt und dabei jede noch so große Hürde überwindet, sei sie inhaltlicher oder formeller Art.

Mit seinem schon sprichwörtlichen Elan ist Michael Wend Vorbild für viele Kollegen geworden, die von ihm gelernt haben, Sachzwänge und Widerstände zu überwinden, anstatt sie unwidersprochen zu akzeptieren.

Ende Juli 2005 ist Michael Wend in den Ruhestand getreten. Seitdem beginnen die monatlichen Steuerungsrunden pünktlich. Aber das ist nicht das einzige, an das wir uns nach seinem Ausscheiden gewöhnen müssen. Neukölln sagt "danke!" für die vielen Jahre unermüdlichen Einsatzes!

Stefanie Vogelsang     
Bezirksstadträtin für Bauwesen und     
Stellvertretende Bürgermeisterin     

SeitenanfangStand: Juli 2003