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  Neukölln       
          
Kinder bewegen!

4. Kinderstraßenfest in der Delbrückstraße

Kinder bewegen!Am 7. August fand in der Delbrückstraße und auf dem Parkplatz von ALDI das 4. Kinderstraßenfest statt. Bei sonnigem Wetter konnten die Kinder wieder verschiedene Spielstände durchlaufen. Neben den schon bekannten Ständen, wie Torwandschießen und Legosteinespritzen, durften sich die Kinder dieses Jahr auch im Bettbezugwettrollen und Schlösseraufschließen auf Zeit, üben. Die Erwachsenen konnten sich in der Zwischenzeit bei selbstgebackenem Kuchen oder herzhaften internationalen Gerichten unterhalten, Tänze aus der Arbeit des Kindertreffs ansehen, den Rapper Gervasio hören oder die Breakdancer aus dem Jugendprojekt „Outreach“ bewundern. In der Salemkirche gab es auch ein Cafe, in dem Zeit für Gespräche war und man leckere Torten genießen konnte. Außerdem wurden Bilder, die Kinder und Jugendliche im Kindertreff Delbrücke gemalt haben, in einer Galerie ausgestellt. Über 60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Salemgemeinde und ein großer Freundeskreis sorgten dafür, dass es wieder ein gelungener Nachmittag wurde.

Danken wollen wir auch der Polizei (Abschnitt 55), „Outreach“, ALDI, dem Rixdorfer Brauhaus, WAL-Mart und dem IMAX-Kino für die gute Zusammenarbeit, bzw. Unterstützung bei unserem Straßenfest.
Kinder bewegen! Kinder bewegen!Kinder bewegen!Kinder bewegen!

Beate Nagel                           

Im Blickpunkt: Bewegung und Ernährung
 
Im Blickpunkt: Bewegung und ErnährungDer letzte Spezialbericht zur gesundheitlichen Lage von Kindern in Berlin (SenGesSozV 2003) weist nach Auswertung der Einschulungsuntersuchungen aus, dass Neukölln einen Spitzenwert beim Anteil der Lernanfänger mit Adipositas (Fettleibigkeit) einnimmt.

Dabei sind die vermuteten Ursachen für die alarmierenden Anzeichen einer heranwachsenden Generation von Kindern und Jugendlichen, die sich zu wenig bewegen und dabei falsch ernähren, vielfältig. Unumstritten ist aber, dass nur durch gemeinsames Handeln über – Ämter- oder Ressortgrenzen hinweg – entgegengesteuert werden kann, ja: muss! Denn es handelt sich hier keineswegs nur um eine Summe individueller Probleme, sondern letztlich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, dem nur mit vereinten Kräften begegnet werden kann.

Der Stadtplanung kommt dabei eine zentrale Rolle zu, denn hier werden interdisziplinäre Ansätze „von Hause aus“ verfolgt, mit dem Ziel, die vorhandenen Bewegungsflächen für die junge Generation zu sichern, zu erweitern und in ihren Möglichkeiten zu verbessern. Genau dieser Erkenntnis wurde bei der infrastrukturellen Entwicklung von Kinder- und Jugendeinrichtungen im Sanierungsgebiet Rechnung getragen, um eben dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken.

Schaut man auf das Sanierungsgebiet, so kann man bilanzieren, dass schon einiges erreicht wurde, um die festgestellten Defizite auszugleichen, aber noch viel zu tun ist und bleibt. Die Schwerpunkte lagen bei der Zürich-Grundschule und ihrer näheren Umgebung sowie dem Jugendberatungshaus in der Glasower Straße.

Schule und Umgebung
Bereits realisiert sind Angebote im Carl-Weder-Park. So kann man Kinder beim Skaten, Radfahren, im Grünzug herumtoben und auf dem Spielplatz beobachten. Mit den rot eingefärbten Aufpflasterungen in der Bürgerstraße wird eine Verkehrsberuhigung und damit eine Schulwegsicherung erreicht, durch die es wieder Spaß macht, den täglichen Weg zur Schule zu Fuß zurückzulegen. Gleichzeitig trägt dies ein Stück zur täglichen Bewegung und zum Erlernen des richtigen Verkehrsverhaltens bei.

Auch bei der geplanten Schulerweiterung spielt die Ernährung und Bewegung eine große Rolle. Denn hier verbringen die Kinder einen großen Teil ihres Lebens. Die beengten Verhältnisse der Zürich-Grundschule konnten mit der Anlage eines Bolzplatzes auf dem Grundstück Bürgerstraße 52 schon etwas verbessert werden. Vorgesehen sind die Herstellung einer 75m Laufbahn oder Sprunggrube und die Vergrößerung des Turnhallenbereiches durch Verlagerung des dort integrierten Geräteraums. Gesunde Ernährung wird derzeit durch die Nutzung des Schulgartens in der Rungiusstraße 21 anschaulich für Kinder thematisiert. Weitere Möglichkeiten liegen in speziellem Ernährungsunterricht oder in der Bereitstellung eines gesunden Frühstücks durch Sponsoren.

Das Jugendberatungshaus
Im 1.OG werden derzeit aus Mitteln der Stadterneuerung die erforderlichen baulichen Voraussetzungen geschaffen, um Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht passende Angebote machen zu können: Sportbereich, Lehrküche mit benachbartem Speiseraum, Vortrags- und Besprechungsraum, Umkleideräume inkl. Dusche und WC für Jungen und Mädchen, Empfang/Foyer, Büro. Alle Räume sind um den zentralen „Nassbereich“ angelegt, flexibel trennbar und mit moderner Heiz- und Klimatechnik ausgestattet und vernetzt.

Der Aufbau dieses Infrastrukturstandortes für Kinder und Jugendliche verfolgte von Beginn an eine neue Philosophie: weg von klassischen Jugendfreizeitangeboten und hin zu Angeboten, die eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unterstützen und dazu beitragen, die vorhandenen Defizite, die z.B. im sozialen Umfeld begründet sind, auszugleichen.

Das Beratungshaus bietet die Möglichkeit einer interdisziplinären Schnittstelle, die Vernetzung mit den Jugendeinrichtungen und Schulen im Bezirk ist begonnen worden. Auch wenn es um die Thematisierung von Übergewicht geht, sind Kita-ErzieherInnen und LehrerInnen die ersten Ansprechpartner. Denn nur wenn die jeweiligen Kompetenzen und finanziellen wie personellen Ressourcen zusammenwirken, verspricht der verfolgte ganzheitliche Ansatz Erfolg!

Horst Evertz | Dr. Gabriele Jetter (Leiterin des Jugendamtes) 

Jugend- und Familienberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt; Bruno-Bauer-Straße 10

In der Jugend- und Familienberatungsstelle arbeitet ein Team von 12 Mitarbeitern mit vielfältigen Qualifikationen aus psychologischen und sozialpädagogischen Grundberufen sowie verschiedenen therapeutischen Ausbildungen in z.B. Familien- und Paartherapie oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie.

Das psychologische und soziale Beratungsangebot richtet sich an Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien.
Wir beraten u.a. bei persönlichen Schwierigkeiten, Leistungs- und Schulproblemen, Erziehungsfragen, Familien- und Paarkonflikten, Trennungs- und Scheidungsfragen.
Die Sozialberatung umfasst u.a. Fragen zu den folgenden Themen: Sicherung des Einkommens, soziale Leistungen für Familien, Familienrecht, Trennung und Scheidung, Rechte von Kindern und Jugendlichen, Arbeit, Beruf und Wohnung sowie Integrationsfragen für Migranten.

In den therapeutischen Gesprächen versuchen wir mit den Ratsuchenden die konflikthafte und belastende Situation zu verstehen, die unterschiedlichen Sichtweisen der Schwierigkeiten zu klären und geeignete Lösungswege zu finden. Dabei werden die aktuellen Lebensbedingungen der Ratsuchenden, ihre biographischen und kulturellen Hintergründe und vor allem ihre Zielvorstellungen und Erwartungen berücksichtigt.

Die Beratungsgespräche können neben deutsch auch in türkischer, arabischer, ungarischer, serbischer, englischer und französischer Sprache geführt werden.

Die Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Das Beratungsangebot wird zum großen Teil vom Land Berlin und dem Bezirk Neukölln finanziert. Die Ratsuchenden können es kostenlos in Anspruch nehmen. Da die Arbeiterwohlfahrt einen Teil der Finanzierung selbst aufbringen muss, freuen wir uns über Spenden für die Beratungsstelle.

Im Rahmen von Prävention bieten wir offene Gruppen für Eltern, Kinder und Jugendliche mit speziellen thematischen Schwerpunkten an. Dadurch wollen wir die Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen und die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördern. Die Angebote werden u.a. auch in einer vom Jugendamt Neukölln herausgegebenen Präventions-Broschüre veröffentlicht.

Außerdem wird für pädagogische Fachkräfte (Erzieher, Lehrer, und Sozialpädagogen) Beratung und Supervision angeboten, insbesondere zum Thema „Interkulturelle Öffnung“.

Anmeldungen für die Beratung oder Anforderungen von Faltblättern zu den Angeboten:
Tel. 821 99 45

Die Jugend- und Familienberatungsstelle ist ein Teil des Beratungszentrums Neukölln des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt e.V.. Zum Zentrum gehören weiter eine Sozialberatungsstelle für Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, eine Beratungsstelle für Flüchtlinge und eine Beratungsstelle für Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Selbstdarstellung der Arbeiterwohlfahrt         

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Stand: November 2004