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Schulwegsicherung

Nach der Bestandsaufnahme soll ein Verkehrskonzept
schrittweise umgesetzt werden

Bereits in den letzten beiden Ausgaben unserer Sanierungszeitung hatten wir über die Untersuchungen zu einem Verkehrskonzept und deren Resultate berichtet: Eine Neu-Konzeption muss die schwächeren Verkehrsteilnehmer schützen und die Erschließungsfunktionen des Straßen- und Wegenetzes stärken. Mit der Anlage der beiden Grünflächen Carl-Weder-Park und Schulgarten haben sich insbesondere die Verkehrsströme der Fußgänger und Radfahrer und hier insbesondere die Wege der Schüler verändert. Die Schüler treffen zudem heute in der Bürger- und Rungiusstraße auf einen verstärkten Verkehr von Kraftfahrzeugen, die bei Staus an den Autobahnausfahrten die Schleichwege durch Neubritz wählen.
An vier Stellen rund um die Zürich-Grundschule soll nun die Sicherheit bei der Überquerung der Straßen für die Schüler verbessert werden. Die ausgeschriebenen Maßnahmen sollen an den neuralgischen Punkten eingerichtet werden, wo die Grünflächen an die Straßen heranreichen und wo durch die beschriebenen Wege der Schüler und natürlich auch anderer Nutzer der Grünanlagen schon jetzt erhebliches Konfliktpotenzial zu konstatieren ist.
An der Kreuzung Rungiusstraße / Bürgerstraße ist dringend die Sicherung der Querung des Kreuzungsbereichs erforderlich. Die Schüler müssen beim Weg von der Schule zum Schulgarten in der Rungiusstraße 21 immer wieder feststellen, dass für sie als die schwächeren Verkehrsteilnehmer die Kreuzung oft wegen der parkenden Fahrzeuge unübersichtlich ist. Solange die sanitären Anlagen auf dem Schulgartengelände noch nicht fertiggestellt sind, werden auch weiterhin einzelne Schüler die Toiletten im Hof der Schule aufsuchen – und damit die Straße an dieser schwer einsehbaren Stelle überqueren müssen.
An der Bürgerstraße in Höhe des Mackenroder Weges endet der Carl-Weder-Park und damit befindet sich dort der Ein- und Ausgang für die Bewohner, die südlich der Bürgerstraße wohnen. Die derzeitige Situation ist unbefriedigend und gefährlich, da der Ausgang des Parks durch parkende Fahrzeuge zugestellt ist und es keine gesicherte Überquerungsmöglichkeit gibt. Im Park verlaufen zudem Radwege, die Teil einer übergeordneten Fahrradroute und wichtiger Bestandteil einer Fahrradwegeerschließung im Sanierungsgebiet Wederstraße sind. Zwischen Weder- und Bürgerstraße sind Spielbereiche für Kleinkinder eingerichtet, d.h. der Teil des Grünzugs wird vornehmlich von Müttern mit Kindern im "Kinderwagenalter" genutzt, die auch nur schwer den Park erreichen können – was übrigens auch für Rollstuhlfahrer gilt.
Die Schüler der Zürich-Grundschule kommen aus dem Grundschuleinzugsbereich 23, der im Süden bis an den Teltowkanal reicht. Für die überwiegende Mehrheit der Kinder, die südlich der Bürgerstraße wohnen, besteht keine gesicherte Überquerungsmöglichkeit der Bürgerstraße auf dem Weg zur Schule. Da über den Mackenroder Weg die Wohngebiete an der Jahnstraße erreicht werden, eignet sich die Stelle am Ausgang des Grünzugs gegenüber dem Mackenroder Weg hervorragend für eine Sicherung des Schulwegs.
Als dritter und vierter Problempunkt werden jetzt zwei Stellen in der Wederstraße genauer geprüft. Für alle Nutzer des Parks und zur Sicherung des Schulwegs sollten in Höhe des Stadtplatzes des Carl-Weder-Parks die Überquerungsmöglichkeiten verbessert werden; hier werden die Parkteile verbunden und die Verlängerung der Bendastraße Richtung Süden führt an dieser Stelle über die Wederstraße.
Nach Mitteilung des Schulleiters der Zürich-Grundschule besteht an der Wederstraße am nördlichen Ausgang der Schule ein dringender Bedarf für eine sichere Überquerung. Denn die Schule nutzt zum einen den Grünzug für den Schulsport, da eigene Freiflächen nicht vorhanden sind. Zum anderen ist das "grüne Klassenzimmer" für Schulstunden im Freien gegenüber der Schule im Grünzug angelegt worden und außerdem wird diese Stelle vornehmlich beim Schulweg zur Überquerung der Wederstraße genutzt.
Sämtliche Planungen sind als Vorplanung für die gemäß dem Rahmenplan durchzuführenden Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zu verstehen. Die Erprobung der nun vorgeschlagenen Baumaßnahmen und Verkehrslenkungen ist also eine Testphase vor der Realisierung einer dauerhaften Lösung.

Horst Evertz

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