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  Neukölln       
          
MUSIKBUNKER


Musik wird oft nicht schön gefunden,
weil sie stets mit Geräusch verbunden.
Wilhelm Busch (1832- 1908)

...und da dies so ist, sind sowohl Musiker als auch die Nachbarn von Musikern äußerst dankbar für schalldichte und kostengünstige Übungsräume. Zur Unterstützung des musikalischen Nachwuchses in Berlin konnte in der Vergangenheit die Senatsverwaltung für Kultur den Ausbau von privaten Übungsräumen fördern. Dies ist heute aufgrund der angespannten Haushaltslage Berlins nicht mehr möglich. Es sind nun private Unternehmer – meistens selbst Musiker – gefragt, die mit guten Ideen und tragfähigen Konzepten die Nachfrage nach solchen Räumen bedienen helfen.
Einen Überblick über Übungsräume, Auftritts- und Produktionsmöglichkeiten für junge Bands bietet das "Dschungelinfo", das voraussichtlich Ende März 2002 u.a. von der Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. (LkJ) in aktualisierter Fassung veröffentlicht wird. Dennoch bleibt das Angebot unübersichtlich und Übungsraum ist nicht gleich Übungsraum. Ausstattung, Sicherheitsstandards, Kosten und Atmosphäre reichen vom muffigen Kellerloch bis zur Musiklounge mit exklusivem Ambiente. Dabei bürgen hohe Preise nicht immer für ein entsprechend hochwertiges Angebot. Dass ehemalige Bunker mit ihren meterdicken Wänden hervorragend für diese Zwecke geeignet sind, beweisen in Neubritz gleich derer zwei: Da ist zum einen der von Karsten Biere professionell betriebene „Musikbunker“ an der Hermannstraße 134, aber auch der bislang privat genutzte Bunker an der Rungiusstraße, der oben auf dieser Seite ebenfalls dargestellt wird.
Im "Musikbunker" stehen Bands akustisch optimierte Musikübungsräume zur Verfügung, die je mit einem Schlagzeug, zwei Gitarrenverstärkern, einem Bassverstärker und einer Gesangsanlage ausgestattet sind, deren Nutzung in den Preisen enthalten sind. Musiker aller Couleur können in den beheizten und belüfteten Proberäumen regelmäßig üben oder auch Auftritte, Touren und CD-Aufnahmen vorbereiten. Und nach der Probe oder in Pausen steht die "Bunkerlounge" mit Getränken und kleinen Snacks zur Verfügung. Aus dem täglichen Kontakt mit Musikern und Bands entstand die Idee, im Rahmen einer "Bunkernacht" insbesondere den Nachwuchsbands Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Musikalischer Schwerpunkt der Bunkernächte war bisher Rockmusik der etwas härteren Gangart. Die Besucherzahlen und die begeisterten Kommentare im guestbook unter www.musikbunker-berlin.de sprechen dafür, dass solche Musikveranstaltungen auch in Neukölln ihr Publikum finden. Zur Zeit haben sich wieder einige aussichtsreiche Bands gegründet, die aber noch an ihrem Programm feilen. "Kommt Zeit, kommt Bunkernacht" wie Karsten Biere feststellt, der die Bunkernächte in Zukunft gerne fortsetzen möchte. Ihm liegt auch viel daran, dass der Ruf der Bunkernacht – weniger "covern" als in erster Linie eigenes Material einspielen – erhalten bleibt.

Musikbunker, Karsten Biere
Tel. 62 84 18 74
LkJ, "Dschungelinfo"
Tel. 29 66 87 66

Luzia Weber

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