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Kunst im Carl-Weder-Park

In Zusammenarbeit mit dem Kunstamt Neukölln, der Zürich-Grundschule, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst wurde Ende letzten Jahres aus Sanierungsmitteln ein Gutachterverfahren zur Ergänzung des Carl-Weder-Parks mit Kunstobjekten gestartet. Vier Künstler bzw. Künstlergruppen wurden beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das im Sanierungszeitraum umgesetzt werden soll. Die teilnehmenden Künstler sind zudem aufgefordert, die Anwohner in ihre Ideen einzubeziehen. Der Rektor und die Kunstlehrer der Zürich-Grundschule erklärten sich bereit, das Projekt in den regulären Unterricht zu integrieren. Auch eine Beteiligung im Rahmen des Senioren-Kunstprojekts "Dritter Frühling" ist geplant.
Durch die Umsetzung der künstlerischen Gesamtkonzepte mit Anwohnerbeteiligung soll die Aufenthalts- und Nutzungsqualität des Carl-Weder-Parks und seines Umfelds für alle Bevölkerungsgruppen erhöht werden. Ferner wird die Funktion des Parks als "neue Mitte" von Neubritz betont und gestärkt. Die Ergebnisse des Gutachterverfahrens sollen ab März im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden. Bitte beachten Sie die Hinweise unter www.neubritz.de und die Aushänge im Fenster des Vor-Ort-Büros Glasower Straße 67.

Ateliers – Arbeitsräume für Künstler
Voraussetzung für eine lebendige Kunstszene ist unter anderem die Förderung des professionellen Nachwuchses durch die Schaffung von bezahlbaren und geeigneten Ateliers. "Die Nachfrage nach solchen Arbeitsräumen für Künstler, sei es als Wohnatelier oder als reiner Gewerberaum ist in ganz Berlin nach wie vor enorm", stellte kürzlich eine Vertreterin des Atelierbüros im BBK (Berufsverband Bildender Künstler) Berlins e.V. fest.
Auch im Sanierungsgebiet Wederstraße sollen im Rahmen von Modernisierung und Instandsetzung von Altbauten Atelierräume geschaffen werden. Häufig sind es gerade für Wohnzwecke weniger geeignete Gebäudeteile wie ehemalige Remisen oder nach Norden ausgerichtete Seitenflügel, die ideale Bedingungen für Ateliers bieten. Der Aus- und Umbau orientiert sich an der Art der geplanten künstlerischen Nutzung. Im Förderprogramm Soziale Stadterneuerung können Wohnateliers analog zu den Konditionen für Wohnungen gefördert werden. Für ausschließlich gewerblich genutzte Ateliers ist eine Förderung durch Mietsubventionen des Landes über einen Träger möglich. Ganz aktuell wird gerade in Abstimmung mit Eigentümern, Architekten und der Förderstelle geprüft, ob im Rahmen einer geplanten umfassenden Modernisierung und Instandsetzung der Karl-Marx-Straße 275/ 277 mehrere Wohnateliers im Sanierungsgebiet errichtet werden können.

Blockkonzepte
Bereits in der letzten Ausgabe von "leben in Neubritz" wurde die Notwendigkeit der Konkretisierung der Sanierungsziele eines Teilbereichs von Block 025 (Britz, Bürgerstr. 19/31) auf der Basis einer vertiefenden Untersuchung thematisiert. Diese Untersuchungen wurden vor kurzem abgeschlossen, dokumentiert und in verschiedenen Entwicklungsvarianten vorgestellt und diskutiert. Nun folgen die weitere Abstimmung mit allen Beteiligten und die Sicherung und Umsetzung der fortgeschriebenen Ziele.
Ebenfalls fertiggestellt wurde das Blockkonzept für den Infrastrukturblock 309 an der Glasower Straße 15 u. 18. Dieses Konzept berücksichtigt die stufenweise Umnutzung des zur Zeit überwiegend gewerblich genutzten Areals zu einem Standort für soziale Infrastruktur und schlägt konkrete Bebauungs- und Nutzungsvarianten vor. Die im Blockkonzept dokumentierten Ergebnisse und die ggf. daraus resultierenden weiteren Verfahrensschritte werden in der Folge mit den Fachabteilungen des Bezirks abgestimmt. Mit dem kürzlich erfolgten Ankauf des Grundstücks aus Mitteln des Landes Berlin ist bereits eine große Hürde für die Umsetzung der Sanierungsziele auf dem Weg zu baulicher Realität genommen.

Wer kennt den Kiez?
In der letzten Ausgabe von "leben in Neubritz" haben wir Sie auf die Suche nach einer Dame aus Stein auf Entdeckungsreise durch den Kiez geschickt. Nur wenige Leser fanden die Skulptur an der Fassade der Karl-Marx-Straße 275/277, von wo sie – flankiert von einem männlichen Pendant – gelassen auf den an ihr vorbei brausenden Verkehr blickt. Da in Kürze mit der Sanierung des Gebäudes begonnen werden soll, wird sie voraussichtlich bald hinter Bauplanen versteckt sein.
Auf dem neuen Suchbild haben wir einen Ausschnitt aus einer markanten Hausfassade abgebildet. Nennen Sie uns Straße und Hausnummer des Gebäudes und Sie gewinnen eine unserer beliebten Tassen mit dem Neubritz-Logo. Zum Preis von 4,- Euro können Sie diese auch im Vor-Ort-Büro der BSGmbH in der Glasower Str. 67, 12051 Berlin erwerben. An diese Adresse senden Sie bitte auch die Lösung unserer neuen Aufgabe.

Ideen für eine besondere Lage gesucht
Aktuelle Entwicklungen, Vermarktungsabsichten und Vorhaben von Eigentümern machen die Konkretisierung der Sanierungsziele in einem Teilbereich des Blocks 290 (Neukölln, Karl-Marx-Straße/Grenzallee) erforderlich. Das Bezirksamt Neukölln beauftragte daher Ende letzten Jahres fünf Architekturbüros im Rahmen eines Gutachterverfahrens mit der Entwicklung von Nutzungs- und Bebauungskonzepten. Die Neuordnung der Grundstücke in dieser stadträumlich herausragenden und hervorragend erschlossenen Lage soll einem noch zu entwickelnden Gesamtkonzept folgen, das die Entwicklung der dort schlummernden Potenziale zum Ziel hat. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse im Rahmen einer Ausstellung und/oder in der nächsten Sanierungszeitung "leben in Neubritz" ist geplant.

Baugeginn für das Jugendberatungshaus Glasower Straße

  Glasower Straße 18, Straßenansicht

Glasower Straße 18, Grundriss Beratungszentrum
Im Beisein des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Prof. Manegold und des scheidenden Jugendstadtrats Reichert sowie zahlreicher Vertreter verschiedener Träger von Jugend- und Berufsqualifizierungseinrichtungen und Gästen fand am 29. November 2001 in der Glasower Straße 18 die "virtuelle Eröffnung" des künftigen Jugendberatungshauses statt. Die Veranstaltung symbolisierte den Baubeginn der Einrichtung mit einem in Berlin einmaligen Angebot. Die Reden zum Baubeginn wurden ergänzt durch einen Rundgang durch das 2. Obergeschoss der ehemaligen Lackfabrik von Max Mühsam, vorbei an den simulierten Angeboten der künftigen Betreiber.
In der ersten Ausbaustufe wird das Beratungshaus in Regie des "Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB)" eingerichtet. Die Realisierung des Projekts beruht im Wesentlichen auf dem Engagement aller Sanierungsbeteiligten, die seit 1997 gemeinsam das Ziel verfolgen, im Sanierungsgebiet Wederstraße ein bezirkliches Jugendberatungs- und Qualifizierungszentrum zu etablieren.
Der Ausbau der Etage wird mit 0,74 Mio. Euro aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Die abgeschlossene architektonische Ausbauplanung sieht einen zentralen Café- und Beratungsbereich und eine flexible Raumaufteilung für die verschiedenen Träger vor. Das Beratungsangebot und der Freizeitbereich werden mit PC-Arbeitsplätzen ausgestattet. Hier werden sich die Jugendlichen, die an der Schwelle von der Schule zum Berufsleben stehen unter anderem über mögliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt informieren können und durch die Kooperation der unterschiedlichen Anbieter bei ihrer Zukunftsplanung individuell und auf umfassende Weise unterstützt.

Galerie in Neubritz
Im Januar 2001 gründeten Thomas Kretzschmar und Karsten Kemter in Neubritz die Ateliergemeinschaft und Galerie "BULK – Brot und lose Kunst", die im März mit ihrer ersten Vernissage eröffnete.
Beide Künstler sind seit ca. 15 Jahren kreativ tätig und bieten mit der Galerie nicht nur monatlich wechselnde Ausstellungen, sondern haben sich damit auch Arbeitsraum und Begegnungsstätte für Künstler und kunstinteressierte Besucher geschaffen.
Karsten Kemter beschäftigt sich überwiegend mit Malerei, wobei sein Stil dem Surrealismus und der Comic-Kunst zuzuordnen ist. Thomas Kretzschmar begann ebenfalls autodidaktisch mit der Malerei, wandte sich zu Beginn der 90er Jahre jedoch der Fotografie zu. Nach abgeschlossener Fotografenausbildung umfasst sein Betätigungsfeld heute Fotoreportagen, Porträts, fotografische Verfremdungen und zunehmend auch Collagen und Plastiken. Sein Anliegen ist es dabei, eine Verbindung zwischen Malerei und Fotografie mit verschiedenen künstlerischen Techniken zu schaffen.
Die Galerie in der Bendastraße 12 kann nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden.
Kontakt und Info: 626 94 19 oder brotundlosekunst@hotmail.com


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