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Verkehrsströme nach Eröffnung der Autobahn
Nach der Bestandsaufnahme soll ein Verkehrs-
konzept schrittweise umgesetzt werden


Im Sanierungsgebiet Wederstraße fanden Ende letzten Jahres Zählungen des fließenden Verkehrs und der Stellplatzauslastung im öffentlichen Raum statt. An ausgewählten Knotenpunkten wurden innerhalb des Sanierungsgebietes und an den Anbindungspunkten an die Hauptverkehrsstraßen die Verkehrsströme erhoben. In sämtlichen Straßen zwischen Jahn- und Glasower Straße sollten zudem die Parkbewegungen auch unter Berücksichtigung privater Stellplätze gezählt werden.
Im Ergebnis hat diese Bestandsaufnahme bestimmte Beobachtungen bestätigt, die von Betroffenen und vom Sanierungsbeauftragten gemacht wurden; zum Beispiel ein relativ starker Fahrzeugstrom von Süd nach Nord über die Rungius-/ Britzke-/Bendastraße im morgendlichen Berufsverkehr und eine Verkehrszunahme am neuen Autobahnanschluss. Es zeigt sich aber, dass durch die Autobahneröffnung wesentliche Verbesserungen eingetreten sind. Diese werden sich durch die Fertigstellung der nächsten Bauabschnitte weiter verstärken. Auch ist das Gebiet durch die Autobahn jetzt wesentlich besser erreichbar.
Die Untersuchung der Parkplatzsituation hat ergeben, dass die Stellplätze im öffentlichen Raum größtenteils gut ausgelastet sind. In den Abend- und Nachtstunden sind sie in Bereichen mit überwiegender Wohnnutzung teilweise überlastet. Potenziale bestehen dagegen in Bereichen mit überwiegender Gewerbe- bzw. Kultur- und Sozialnutzung. Tagsüber werden die von Anwohnerfahrzeugen freien Stellplätze intensiv durch Mitarbeiter oder Besucher von Gewerbebetrieben frequentiert. Teilweise werden Lieferfahrzeuge auch dauerhaft abgestellt.
Aufgrund der breiten Straßenquerschnitte wird in den Erschließungsstraßen oft schneller als die zugelassenen 30 km/h gefahren. Das führt auf den größtenteils gepflasterten Straßen zu erhöhter Lärmbelastung und zur Verminderung der Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer. In engen Straßen wie zum Beispiel dem Priesterweg verhindern widerrechtlich parkende Fahrzeuge oft den reibungslosen Zugang zum Beispiel für Müllfahrzeuge.
Die Konsequenz aus den komplexen Anforderungen an das Erschließungssystem und den sich daraus ergebenden Problemen muss eine Konzeption sein, die schwächere Verkehrsteilnehmer schützt und trotzdem die Erschließungsfunktion für die Gewerbebetriebe und die Wohnnutzung erhält. Dabei hat sich gezeigt, dass der Lkw-Verkehr durch eine sinnvolle Routenwahl auf schnellstem Wege und ohne unnötige Durchquerungen wieder aus dem Sanierungsgebiet herausgeführt werden kann.
Umgesetzt werden sollen in einem ersten Schritt Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, die keinen umfangreichen Straßenumbau erforderlich machen. So kann durch Änderung der Parkstände in der Glasower Straße von Längs- auf Schrägparken die Fahrbahnbreite reduziert werden. Dadurch würde der fließende Verkehr unter Einhaltung der Erschließungsfunktion verlangsamt und damit der Schwerlastverkehr auf vorhandene Gewerbestandorte eingeschränkt.
Eine weitere wichtige Maßnahme ist das Unterbinden des Schleichverkehrs in Süd-Nord-Richtung, indem man den Abschnitt der Rungiusstraße zwischen Jahnstraße und Bürgerstraße aus dem Erschließungsnetz herausnimmt. Zur Prüfung der Tauglichkeit dieser Maßnahme könnte ein Aktionstag dienen, an dem Bürger und Schüler zusammen mit der Polizei eine Straßensperrung vornehmen und dabei beobachten, wie sich der Verkehrsfluss verändert. Aus diesen Erkenntnissen könnten dann dauerhafte Maßnahmen abgeleitet werden.
Wir werden Sie weiter informieren.
Christiane Dumm,
GRI, Gesellschaft für Gesamtverkehrs-
planung, Regionalisierung und
Infrastrukturplanung mbH
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