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  Neukölln       
          



Nach der Fertigstellung des Schulgartens in der Rungiusstraße soll das bisher weitgehend brachliegende Nachbargrundstück mit dem Flachbunker ebenfalls neu gestaltet werden. Mit dem Eigentümer der Bürgerstraße 29/31 ist ein potenzieller Bauherr für die Maßnahme gefunden. Als nächster Schritt sind von unserem Büro im Auftrag des Amts für Planen, Bauordnung und Vermessung Neukölln drei Varianten für eine mögliche zukünftige Nutzung des Grundstücks erarbeitet worden.
Grundlage für alle Entwürfe ist ein breitgefächertes Angebot an Räumen für kulturelle Nutzungen, die behindertengerechte Erschließung der Bunkeroberfläche und die Einbeziehung der Mieter der Innenräume, eines Motorrad- und Musik-Clubs.
Die Vorstellung und Diskussion der Varianten mit den beteiligten Behörden (Stadtplanung, Kultur, Grünflächen), der Sanierungsbeauftragten BSG, der Betroffenenvertretung und dem zukünftigen Eigentümer sowie die öffentliche Präsentation anlässlich des Neubritzer Frühlingsfestes ergab eine breite Zustimmung für die Weiterbearbeitung der "Zeltvariante“.


Hervorstechendes Element und weithin sichtbares Erkennungsmerkmal dieses Entwurfs ist das einem Schmetterling nachempfundene Zeltdach auf dem Bunker. Unter diesem Dach bilden vier Werkstattcontainer den Rahmen für einen vielseitig zu nutzenden, von Grün umschlossenen Raum: Märkte, Kunstaktionen, Konzerte, Kinoaufführungen und Eislaufen im Winter können hier stattfinden. Die Fassaden der Container sollen im Rahmen eines Kunstwettbewerbs gestaltet werden. Die Bunkerwand zur Rungiusstraße hin wird durch eine bepflanzte Böschung in die Grünanlage einbezogen und ist dadurch nicht mehr sichtbar. Die obere Plattform wird über eine 6 Meter breite Treppe von der Rungiusstraße und über eine Rampenanlage behindertengerecht von der Bürgerstraße her erschlossen.
Der tiefer liegende Grundstücksteil an der Bürgerstraße bietet unter den vorhandenen Kastanien Raum für ein von Hecken gefasstes Freiluft-Theater. Die Bühne ist ein in verschiedenen Höhen angelegtes Holzpodest, das auch als Sitzgelegenheit für ungezwungenen Aufenthalt dient. Zuschauer finden auf 45 Zentimeter hohen Sitzstufen Platz, über die durch einen Container auch die obere Bunkerebene betreten werden kann.
Ein Metallzaun schützt das Grundstück vor Zerstörung und Verschmutzung und für den Eckbereich Rungius-/ Bürgerstraße wird noch die Anlage eines kleinen öffentlichen Sitzplatzes geprüft, um auch Passanten jederzeit Gelegenheit zu einer Rast zu bieten.
Planungsbüro Udo Jobst,
Landschaftsarchitektur
 
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