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  W o h n p r o j e k t e

32 Glasower Straße 58-59
Neubau, Wohnungsbauförderung
des Landes Berlin
 32
Im Jahr 1999 wurde mit Fördermitteln des Landes Berlin ein Gebäude mit 20 Wohneinheiten und einer Gewerbezone im Erdgeschoss errichtet. Das Grundstück liegt heute außerhalb des Sanierungsgebietes. Die Neubauplanung und die Förderanträge gehen aber auf die Zeit des Untersuchungsgebiets vor der Sanierungsgebietsausweisung 1995 zurück, so dass die Fördermittel auch hier noch einfließen konnten. Der als Blockrandbebauung konzipierte Bau ergänzt die 4- bis 5-geschossige Altbebauung in der Nachbarschaft und passt sich dem bestehenden Stadtbild mit einer profilierten Fassade an. Mit dem auf der untergeschobenen Tiefgarage als Plateau angelegten Hof entstand ein nach Süden ausgerichteter Garten mit Spielfläche. Gemeinsam mit dem Gartenspielplatz der angrenzenden Kindertagesstätte bildet dieser Hof eine großzügige Garten- und Spielfläche. Einige der Wohnungen, die in der Regel mit einem Südbalkon ausgestattet sind, und Gewerbeflächen sind zur Zeit noch zu vermieten.
9 Bürgerstraße 62/64
Modernisierung und Instandsetzung,
ohne öffentliche Förderung
 9
Das im Jahre 1960 errichtete Gebäude steht in der Straßenflucht der Bürgerstraße, direkt am südlichen Teil des Carl-Weder-Parks an der neu geschaffenen Verlängerung der Bendastraße. Als Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme wurden hier in den 20 Wohneinheiten Fenster und Balkontüren erneuert. Zur Entlastung der Umwelt wurde die Heizart von Öl auf Gas umgestellt und das Flachdach mit einer Wärmedämmung versehen. Das Objekt ist mit einer großzügigen Freifläche versehen und bietet einigen Mietern zudem Garagenplätze.
3 Britzkestraße 2 - 9
private Modernisierung und Instandsetzung,
Fassadensanierung (straßen- und hofseitig), Treppenhaussanierung
 3
An der Häuserzeile in der Britzkestraße, die heute dierekt am den Carl-Weder-Park grenzt, wurden Mitte 2000 Sanierungsarbeiten durchgeführt. 53 Wohneinheiten befinden sich in dem in der Zwischenkriegszeit errrichteten Gebäude. Als deutlich sichtbare Baumaßnahme wurden neue Fenster eingesetzt und die straßenseitige Fassade saniert, deren Einzigartigkeit bei den Erneuerungsmaßnahmen erhalten wurde: Insbesondere die Kombination von Putz- und Klinkerflächen, die durch einen Backsteinsockel und individuell gestaltete Hauseingänge entsteht, prägt das Fassadenbild. Im Inneren des Gebäudes wurde das Treppenhaus modernisiert und instandgesetzt. Um die Aufenthaltsqualitäten des Hofes zu erhöhen werden dort die Rasen- und Pflanzflächen gestaltet. Der nach Süden gelegene Hof erfährt durch das Ende der Bauarbeiten an der Autobahn und die Fertigstellung des angrenzenden Parks eine erhebliche Aufwertung. Die gesamten Putzflächen der Hoffassaden sollen nun noch mit Wärmedämmung versehen werden.
28 Wederstraße 53
Modernisierung und Instandsetzung, Altbau, Sonderwohnformen, schulnahe Nutzung

Das kleine, gründerzeitliche Wohnhaus in der Wederstraße 53 war im Rahmenplan 1995 noch zum Abriss vorgesehen und sollte der Schulerweiterung der Zürich-Grundschule weichen. Erst im Rahmen der Fortschreibung der Sanierungsziele im Jahr 1998 konnte in Abstimmung mit allen Verfahrensbeteiligten von Bezirk und Senat der Erhalt festgeschrieben werden. Augenscheinlich wäre mit einem Abriss eine erhebliche städtebauliche Lücke entstanden: Zusammen mit dem Haus Wederstraße 45 rahmen die Baukörper nämlich die Turnhalle und den Eingang der Schule ein, übrigens die zweitälteste in Britz aus dem Jahre 1888. Erhaltenswert ist das Haus in der Wederstraße 53 auch wegen seiner noch vollständig erhaltenen Stuckfassade. Im Jahre 1999 stellte die Eigentümerin STADT und LAND einen Förderantrag im Programm "Soziale Stadterneuerung", der auch allseits befürwortet wurde. Problematisch stellte sich allerdings die Durchführung dar, da das Objekt nur eine geringe Wohnfläche hat und sich dementsprechend überproportional hohe Baukosten ergeben. Zudem arbeitet die Sanierungssteuerungsgruppe weiterhin an einer Nutzungskonzeption, denn das Sanierungsziel sieht hier eine schulnahe Nutzung mit Sonderwohnformen und einem Anteil im Erdgeschoss für eine soziale Einrichtung vor. Denkbar wären z.B. eine Vorschulklasse, ein Kinderhort, eine Schulstation oder Gemeinschaftsräume für Betreutes Wohnen. Eines der dringlichsten Probleme der Zürich-Grundschule liegt in den geringen Schulhofflächen. Mit der Modernisierung des Wohnhauses sollen die Hofflächen neu geordnet und gestaltet werden, damit ein Teil davon zur Erweiterung der Schulfreiflächen verwendet werden kann.
 28
16 Jahnstraße 38
private Modernisierung und Instandsetzung, Dachgeschossausbau, Hofgestaltung
– öffentlich gefördert


Im Frühjahr 2000 beschloss der Eigentümer des Wohnhauses Jahnstraße 38 das Objekt zu sanieren und das Dachgeschoss auszubauen, in dem nun eine große, familiengerechte Wohnung entsteht. Außerdem wird im Hofbereich ein Aufzug angebaut, die Brandwände erhalten eine Wärmedämmung und die Straßenfassade wird durch die Ergänzung von Stuckelementen in Anlehnung an die historische Gestaltung erneuert. Die vorhandenen Wohnungen waren weitestgehend bei Mieterwechsel und Leerstand modernisiert worden und verfügen nun über einen modernen Ausstattungsstandard mit Bad und Heizung. Die Mieter des Hauses wünschten sich vornehmlich eine Verbesserung der Hofsituation, z.B. durch Spielanlagen für Kinder. In Abstimmung mit dem Bauherrn und dem Bezirksamt Neukölln wurde vereinbart, dass Beräumung, Planung und Neugestaltung des Hofes nach den Wünschen der Mieter aus Ordnungsmaßnahmemitteln anteilig finanziert werden. Eine nebenbei auch für die Betriebskosten günstige Voraussetzung war die Zusage der Mieter, die Hoffläche selbst zu unterhalten und zu pflegen. Unter Beteiligung aller Mietparteien wurde in kurzer Zeit von den Landschaftsplanern des Fachbereichs Stadtplanung ein Mietergarten entwickelt, der im Frühjahr 2001 angelegt werden soll. Nach diesem Plan erhält der Hof im vorderen Bereich überdachte Fahrradständer und vier Stellplätze für Bewohner. Die Erdgeschosswohnung bekommt eine Terrasse. Im hinteren Bereich kann auf einer vielfältig nutzbaren Rasenfläche das Niederschlagswasser des gesamten Grundstücks versickern, was neben dem ökologischen Effekt auch die Betriebskosten senkt. Geplant wurden Gemüse- und Kräuterbeete, Obstbäume und Beerensträucher. Selbstverständlich wurden die Spielbereiche für Kinder nicht vergessen. Und darüber hinaus soll eine Laube mit Terrasse für alle Mieter errichtet werden, so dass dem nächsten Grillfest nichts mehr im Wege steht.


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(detaillierte Darstellung, Ladezeit etwas länger)

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Hofbegrünungsentwurf Jahnstraße 38, Bezirksamt Neukölln, Fachbereich Stadtplanung   


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