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  Neukölln       
          

Es geht voran –
der Schulgarten an der
Rungiusstraße
          


Nach langwieriger Vorbereitungszeit und viel im Nachhinein nicht mehr sichtbarer Arbeit konnte in diesem Jahr jeder, der ab und zu in der Rungiusstraße vorbeikam, den stetigen Fortschritt der Arbeiten mit eigenen Augen verfolgen. Wie das Ergebnis aussehen sollte, konnte der interessierte Passant entweder auf dem Bauschild nachsehen oder aber auch zu Hause in der letzten Sanierungszeitung noch einmal in Ruhe nachlesen.
     Für den mit so großen Bauvorhaben unerfahrenen Förderverein der Gartenarbeitsschule war dies eine an Arbeit und Aufregungen reiche Zeit. Mit viel Begeisterung für die Sache und dem festen Willen, den Bewohnern von Neubritz diesen Schulgarten herzurichten, kämpften sie sich über manch bürokratische Hürde und die täglichen Widerstände auf der Baustelle hinweg. Leider war auch das Wetter den Bauherren nicht immer gewogen. So verzögerte sich z.B. die Fertigstellung des Teichs immer wieder durch starke Regengüsse, die wohl allen diesen Sommer zu Hause gebliebenen Berlinern noch gut im Gedächtnis sein dürften.






     Begonnen wurde im Frühjahr mit der Entsorgung vorhandener Bodenverunreinigungen, wofür der Boden auf dem ganzen Gelände bis zu 50 cm abgetragen und wieder neu aufgefüllt wurde. Da die zukünftigen Nutzer ihr angepflanztes Gemüse nicht nur ansehen, sondern auch essen wollen, war dies unbedingt erforderlich. Parallel dazu wurden auf dem Gelände der Gartenarbeitsschule bereits die Holzarbeiten für die Rankgerüste, die Bänke, die Beeteinfassungen etc. vorbereitet. Leider wurde unter anderem auch Holz der auf dem Grundstück gefällten Bäume gestohlen, das für die Ausstattung des Schulgartens verwendet werden sollte. Nun musste Holz nachgekauft oder auf Einzelnes verzichtet werden.
     Nach der Herstellung der Bodenoberfläche konnte mit dem Bau der einzelnen Elemente des Gartens begonnen werden: Es entstanden die Kräuterspirale, die Beetfläche und die Trockenzone als Steingarten; Totholzhaufen wurden aufgeschichtet, Hochbeete und Kompostanlage errichtet und vieles mehr. Besonders aufwändig war die Aufstellung der Pergola und das Anlegen des Teichs mit einem Steg darüber. Nachdem der Zaun zum Schutz der Einrichtung angebracht war, mussten noch Begrünungsarbeiten durchgeführt werden. Fast alle diese Arbeiten wurden unter tatkräftiger Hilfe von ABM-Kräften geleistet, die neben dem Erlernen praktischer Fähigkeiten auch beruflich weiter qualifiziert wurden.


     Immer wieder fanden auch Gespräche und Begehungen mit Nachbarn, der zuständigen Verwaltung und den Fördergeldgebern statt, um das weitere Vorgehen abzustimmen und den Fortschritt des Projekts zu dokumentieren. Schon frühzeitig waren sich alle Beteiligten darüber im Klaren, dass ein Eröffnungsfest die Arbeit vorerst abschließen sollte. Gartenarbeitsschule, Zürich-Grundschule, Betroffenenvertretung, die zuständige Verwaltung, Sanierungsbeauftragte und der Motorrad- und Musikclub im Bunker wollen sich an der Ausrichtung der Festlichkeiten beteiligen, die eigentlich schon für Ende Oktober geplant waren. Auch der Bürgermeister hatte sein Erscheinen zugesagt. Da sich der Abschluss der Bauarbeiten aber verzögerte, wird das Fest nun im Frühjahr 2001 zum Beginn der Pflanzsaison stattfinden. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.


Luzia Weber, BSG

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