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Schallschutz



Verkehr erzeugt Lärm. Immer wenn heute eine neue Straße gebaut wird, muss deshalb beachtet werden, dass die Emissionen möglichst geringe Auswirkungen auf die Betroffenen haben. So gehören Schallschutzwände zum selbstverständlichen Erscheinungsbild neuer Straßen.
     Mit dem Bau der Bundesautobahn BAB A 100 ist nicht nur entlang der Tunnelausfahrt selbst, sondern auch in den Bereichen um die Ausfahrten Britzer Damm und Buschkrugallee mit erhöhten Lärmemissionen zu rechnen. Die zu erwartenden Werte wurden bereits 1996 von einem Berliner Akustik-Labor ermittelt. Auf dieser Basis wurden für alle der Autobahn zugewandten Fassaden Empfehlungen über den Einbau von Schallschutzfenstern ausgesprochen.
     Der Bereich, in dem diese Maßnahmen durchgeführt werden sollen, ist genau abgegrenzt. Einerseits wird es besonders an den Grenzbereichen für einige Mieter an den Hauptverkehrsstraßen unverständlich erscheinen, dass beispielsweise im Nachbarhaus neue Fenster eingebaut werden, man selbst aber weiterhin den gleichen Verkehrslärm hinnehmen muss. Andererseits ist es auch verständlich, dass räumliche Begrenzungen gezogen werden müssen.
     Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die im Auftrag des Bundes den Bau der Autobahn durchgeführt hat, ist auch für den Einbau der Schallschutzfenster verantwortlich. Bis zur Eröffnung der Autobahn am 7. Juli 2000 wurden alle betroffenen Eigentümer angeschrieben und über die Rahmenbedingungen und das Verfahren für den Fensteraustausch informiert. Die Schallschutzmaßnahmen sind Entschädigungsleistungen aus dem Autobahnbau, deren Kosten deshalb von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Vertretung des Bundes übernommen werden.
     Heute sind bereits für elf Grundstücke Verträge mit den Eigentümern abgeschlossen worden. Dort kann mit dem Austausch begonnen werden, sofern eine positive Stellungnahme des Bezirks für die Maßnahme vorliegt. Für Gebäude, die im Sanierungsgebiet liegen, wird die Stellungnahme mit der erforderlichen sanierungsrechtlichen Genehmigung erteilt. 36 Anträge werden derzeit noch geprüft.



Luzia Weber, BSG


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