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  Neukölln       
          

Wohnen am Carl-Weder-Park
– ein neues Stadtquartier im Werden

Wer von den vielen Autofahrern, die heute erleichtert den neuen Autobahntunnel der BAB 100 nutzen und froh sind, nicht mehr im Stau in der Silbersteinstraße zu stehen, ahnt schon, dass sich auch oberhalb des Tunneldeckels vieles radikal verändert hat? Zwischen Rungiusstraße und Britzer Damm ist entlang der Wederstraße mit dem Carl-Weder-Park eine städtische Grünanlage entstanden, die dann als Landschaftspark über eine Fußgängerbrücke weiter nach Westen bis zur Gottlieb-Dunkel-Straße in Tempelhof führt.

     Der Carl-Weder-Park ist der zentrale Erholungsbereich von Neubritz, einem neuen Stadtquartier, das hier seit Mitte der 90er Jahre aus Anlass des Eingriffs der Autobahnplanung in die gewachsenen Strukturen schrittweise entsteht,

- mit einem östlichen Gewerbegebietsteil rund um den Tunnelmund der neuen Autobahn und
- einem Wohngebiet am Park westlich der Rungiusstraße.

     Damit die notwendige Umstrukturierung möglichst sozialverträglich mit den Instrumenten der Stadterneuerung durchgeführt werden konnte, war das Gebiet um die Wederstraße 1995 als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt worden. Heute lassen sich bei einem Spaziergang durch den in diesem Sommer fertiggestellten Carl-Weder-Park erste Fortschritte des neuen Quartiers bereits erkennen: Einige wiederhergestellte historische Fassaden an der Wederstraße und beginnende Neubaumaßnahmen für die ersten 26 von insgesamt ca. 150 geplanten Wohnungen zwischen Bendastraße und Britzer Damm zeigen, das Quartier Neubritz ist auf dem Weg, ein eigenes Image zu entwickeln – als Ortsteil zwischen Stadt und Vorstadt – mit Citynähe und Wohnen in kleinteiligem durchgrünten Ambiente bei guter Verkehrsanbindung und städtischen Angeboten gleich um die Ecke.

     Zu dem für das Quartier notwendigen Image gehören neben dem neuen Namen und der Sanierungszeitung "Leben in Neubritz" auch ein Logo, das die guterschlossenen Gewerbeflächen neben dem Wohngebiet am neuen Park symbolisiert.
     Ohne eigene Imagebildung wäre es wohl praktisch chancenlos, im Sanierungszeitraum von 10 bis 15 Jahren auf Investoren zu hoffen, um die Potenziale des Neuordnungskonzepts zu realisieren: ca. 40.000 qm Geschossfläche für Gewerbe, überwiegend in dem geplanten "Tunnelmundgebäude" und ca. 460 Neubauwohnungen (ohne ca. 110 mögliche Dachausbau-Wohnungen), von denen bis zum derzeitigen fast völligen Stopp der Neubauförderung nur 67 Wohnungen öffentlich gefördert werden konnten. Die weitere Realisierung hängt also von privaten Investitionen ab.
     Ein Beispiel dafür, Investoren oder auch Selbstnutzer auf die Wohnqualität im Quartier Neubritz aufmerksam zu machen, ist das Investoren-Exposé "Wohnungsneubau am Carl-Weder-Park - 10 gute Gründe", das im Frühjahr 2000 erschienen ist. "Wohnungsneubau am Carl-Weder-Park" In dieser Broschüre wurden die Ergebnisse eines Wohnungsbau-Gutachterwettbewerbs mit fünf Architekturbüros für acht verfügbare Grundstücke südlich des Carl-Weder-Parks veröffentlicht, die exemplarisch die Bandbreite der Wohnmöglichkeiten bei einer Bebauung der nebeneinanderliegenden Parzellen aufzeigen, vom innerstädtischen Mehrgenerationen-Reihenhaus mit Garten bis zu Loft-Wohnungen am Park. Ergänzt wird die Darstellung der Entwürfe durch ein Finanzierungsbeispiel und Argumente, die für die Stadtlage und den Standort Neubritz sprechen.

     Ein ernsthafter Interessent hat inzwischen bereits um eine Option für mehrere der Grundstücke gebeten, um nach einer Prüfung der Vermarktungsmöglichkeiten ggf. Anfang 2001 eine Kaufentscheidung zu treffen. Dann könnte es auch südlich der Wederstraße im kommenden Jahr mit dem Bauen losgehen.

     Insgesamt sind die Wohnprojekte am Carl-Weder-Park ein plausibles Beispiel dafür, dass die erneute stadtentwicklungspolitische Hinwendung zur Innenstadt - bzw. hier zum innerstädtischen Bereich - Sinn macht: Sie bewahrt das Umland vor einer weiteren Zersiedlung, verringert das Anschwellen der Pendlerströme, schont Ressourcen und ermöglicht städtisches Leben, ohne deshalb auf ein Wohnen im Grünen verzichten zu müssen.

     Ihr Frank Bielka
Staatssekretär für Bauen und Wohnen in der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

     und Ihr Prof. Bodo Manegold,
Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln

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