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Fragen an Eigentümer

Wir fragten Hauseigentümer nach ihren Ansichten über die Entwicklung des Gebiets, nach eventuellen, weiteren Investitionsvorhaben und nach ihren Wünschen für die Zukunft. Hier einige Antworten:

Michael Hellwig, Bürgerstraße
Unsere Familie ist seit 1966 hier ansässig. Ich wohne auch selbst in meinem Haus. Wir investieren regelmäßig in die Sanierung und Modernisierung der einzelnen Wohnungen, sobald sie frei werden. In Kürze werde ich darüber hinaus eine Reihe von Investitionen tätigen, z.B. für Wärmedämmung und Heizung sowie für die Verbesserung des Wohnumfelds durch Begrünung etc. Zudem bin ich gerade dabei, die Realisierung eines sozialen Projekts vorzubereiten, für das das Dachgeschoss saniert und ausgebaut werden muss. Die Autobahn finde ich sehr schön und der Park ist geradezu genial geworden. Problematisch ist hier allenfalls die Nutzung des Parks durch Hundebesitzer, die sich nicht an die Leinenpflicht halten. Inwieweit eine Beeinträchtigung durch den Weiterbau der Autobahn, insbesondere nach Eröffnung der Brücke über die Buschkrugallee stattfinden wird, wird die Zukunft zeigen. Ich wünsche mir vor allem einen erhöhten Einsatz der Stadtreinigung im Gebiet, um das Müllproblem besser in den Griff zu bekommen.

Sigrid Jäckel, Priesterweg
Das Haus hat die Familie 1931 erworben. Ich bin hier aufgewachsen, wohne aber – im Gegensatz zu meiner Mutter – nicht mehr hier. Wir modernisieren die Wohnungen nach und nach, wenn jemand auszieht zum Beispiel. In Kürze wird wohl die letzte Wohnung ein Bad erhalten. Außerdem möchten wir das Dach ausbauen, den Lichtschacht instandsetzen und die Wände dämmen. Der neue Park gefällt uns sehr gut. Seit der Eröffnung der Autobahn hat aber der Verkehr im Priesterweg stark zugenommen. Da auf der Buschkrugallee nicht mehr geparkt werden kann, suchen viele Autofahrer hier einen Parkplatz. Dazu kommen die Kraftfahrzeuge der Firmen in der näheren Umgebung. Breitere Fahrzeuge wie z.B. das Müllfahrzeug haben Probleme, hier durchzukommen. Häufig wird der sowieso schon schmale Bürgersteig zugeparkt, so dass für Fußgänger kein Durchkommen mehr ist. Eigentlich müsste im Priesterweg ein halbseitiges Park- und Halteverbot eingerichtet werden.Wir wünschen uns für die nähere Umgebung mehr Einkaufsgelegenheiten und auch mehr Arztpraxen. Bisher muss man meistens zum Britzer Damm hochlaufen, was gerade für ältere Menschen doch ziemlich beschwerlich ist. An der Buschkrugallee ist die Versorgungssituation nicht so gut.

Barbara Janizewski, Bürgerstraße
Die Eltern meines Mannes haben das Haus 1960 gebaut. Seitdem wohnt er auch hier und ist seit 1987 Mit-Eigentümer der Erbengemeinschaft. Wir haben in den letzten Jahren bereits umfangreiche Investitionen für die Modernisierung und Instandsetzung unseres Hauses getätigt und sehen deshalb für die nächste Zeit keinen Bedarf. Die Gegend hat sich insbesondere durch die Grünanlage positiv verändert. Vorher war doch ein deutlicher Wertverlust festzustellen. Es ist verkehrsmäßig auch ruhiger geworden. Leider wird der Park von manchen Hundebesitzern auch spät nachts und ziemlich lautstark genutzt. Es fehlt uns hier ansonsten an nichts, Einkaufsmöglichkeiten sind mehr als genug vorhanden und mit dem Park ist auch eine schöne Grünfläche entstanden. Die Realisierung der Wohnbauprojekte auf den Nachbargrundstücken würde die Gegend noch etwas aufwerten.

Fragen an Mieter

Wir fragten Mieter nach ihrer Zufriedenheit mit dem Wohnquartier und ihren Wünschen für die Zukunft.
Hier einige Antworten:






Anneliese Buchmann und Bernd Kindzora
Ich bin vor ein paar Monaten hierher gezogen, weil mein Freund hier wohnt. Eigentlich gefällt es mir ganz gut hier. Zum Teil ist es aber ganz schön laut. Vor allem in der Bürgerstraße. Und seit die Autobahn eröffnet ist, gibt es nur noch Autos und Lastwagen. Hier im Park ist es natürlich sehr ruhig. Viel Ruhe und weniger Autos würde ich mir für die Zukunft aber auch für das ganze Gebiet wünschen.
Birgit Bork
Seit 20 Jahren, glaube ich, wohne ich jetzt hier. Damals bin ich wegen der einigermaßen günstigen Miete hierher gezogen. Seitdem hat sich hier sehr viel verändert: Es gibt kaum noch Familien mit Kindern. Durch den Zuzug von Ausländern, die nicht integriert sind, und durch den Wegzug von immer mehr Deutschen, insbesondere solchen mit Kindern, hat sich das Umfeld negativ verändert. Die Veränderung im Positiven ist die Begrünung des Autobahndeckels. Ich hoffe, dass der Grünstreifen bald von Kindern bevölkert wird. Zur Zeit ist der Park eher ein großes Hundeklo. Noch fehlen die, für die der Park gedacht war: Kinder und auch die sonstige Bevölkerung von Jung bis Alt und nicht nur Hunde und Tierhalter. Ich wünsche mir auch, dass insgesamt wieder ein bisschen mehr getan wird für Familien mit Kindern.






Thomas Krüger
Ich habe letztes Jahr im Oktober die Wohnung hier bezogen. Ich bin hierhergezogen, weil die Menschen hier viel freundlicher sind als da, wo ich herkomme. Ich komme aus Zehlendorf und da sind die Leute ziemlich eingebildet. Hier sind die Menschen freundlicher und offener. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wohnviertel. Es gibt keine Probleme oder Ärger. Es fehlt hier an nichts: Einkaufsläden, Menschen, Kinder, alles ist vorhanden. Und für Kinder gibt es auch einiges.





Klaus Stiewe
Ich bin im Jahre 1980 hier zugezogen, weil es ruhig war. Damals war es noch viel ruhiger hier. Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Man kann hier leben, es ist noch ruhig. Die Autobahn stört auch nicht. Ich wünsche mir nichts Spezielles für die Zukunft, eigentlich ist alles in Ordnung.
Christel Seefeld
Ich wohne schon 22 Jahre hier. Das hat sich damals so ergeben. Mit dem Viertel bin ich eigentlich ganz zufrieden. Für die Kinder müsste ein bisschen mehr getan werden. Vor allem die Silbersteinstraße sollte wieder ein bisschen grüner gemacht werden. Das wäre schön. Tempo 30 ist auch schon eine gute Sache, nach vielen Jahren ist das endlich passiert. Insgesamt wünsche ich mir für das ganze Gebiet mehr Grün, besonders für die Kinder.
Die Gespräche führte
Luzia Weber, BSG


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