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Erster Spatenstich für den Carl-Weder-Park!

Die neue "grüne Lunge" von Neubritz nimmt allmählich Gestalt an. Bezirksbürgermeister Prof. Bodo Manegold feierte am 6. September 1999 mit ca. 50 Schülern der Zürich-Grundschule den symbolischen ersten Spatenstich für den Carl-Weder-Park, der über dem 1,7 km langen Tunnelabschnitt der BAB A 100 entsteht. Begonnen wurde im ersten Bauabschnitt entlang der Wederstraße zwischen Britzer Damm und Rungiusstraße. Der gesamte, etwa 6,6 ha große Park soll im Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein und zum Spaziergang "auf der Autobahn" einladen. Dann wird auch das "Britzer Tor", die neue Fußgängerbrücke über den Britzer Damm freigegeben.

3. Werkstattgespräch

Am 9. September 1999 fand in der Aula der Zürich-Grundschule das "3. Werkstattgespräch" statt; Anlass war der Baubeginn des Carl-Weder-Parks. Vorangegangen waren bereits zwei Werkstattgespräche, bei denen Bewohner und Gewerbetreibende Kritik und Anregungen zur Gestaltung des Parks äußern konnten. Das 3. Werkstattgespräch diente nun der Präsentation und Diskussion der endgültigen Planungen für den Park. Besonders interessant war für die Besucher, welche ihrer Anregungen aus den ersten beiden Werkstattgesprächen in den Bau des Carl-Weder-Parks aufgenommen werden.

Neuwahl der BV

Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, fand am 9. September 1999 in der Aula der Zürich-Grundschule die Neuwahl der Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Wederstraße statt. Gewählt wurden (von links nach rechts): Bernd Kwiet, Gewerbetreibender, Erwin Stüven, Mieter/Gewerbetreibender, Monika Schulz, Gewerbetreibende / Eigentümerin, Grit Nierich, Beschäftigte, Bertil Wewer, Mieter, Lothar Herrmann, Gewerbetreibender / Eigentümer, (Nicht im Bild: Siegfried Neumann, Gewerbetreibender). Die Betroffenenvertretung trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr im Vor-Ort-Büro in der Glasower Straße 67.








Handwerkstage
Der Verein Wirtschaft und Arbeit in Neukölln lud am 2. und 3. Oktober 1999 zum ersten Mal in die Gropius-Passagen zu den Neuköllner Handwerkstagen ein. Auch der Standort Neubritz war mit einem Stand an beiden Tagen vertreten. Die ca. 60.000 Besucher sollten auf die Potenziale des Sanierungsgebiets und die Angebote der Sanierungsbeauftragten aufmerksam gemacht werden. Blickfang des ansprechend gestalteten Stands war das große Luftbild des Gebiets.
Gewerbetreibende und sonstige Interessierte wurden an beiden Tagen kompetent informiert und beraten. Dabei wurden auch konkrete Interessenten für den geplanten Gewerbehof angesprochen. Die nächsten Handwerkstage finden am 21./22. Oktober 2000 wieder in den Gropius-Passagen statt.

Grüne Räume
Die ersten Schritte zur Umsetzung des in der ersten Ausgabe der Sanierungszeitung angekündigten Schulgartens in der Rungiusstraße sind getan: Die Förderung ist bewilligt, das Bauschild aufgerichtet und einzelne Bäume sind gefällt, die zum Teil zuviel Schatten geworfen hätten. Anhand des Lageplans auf dem Bauschild kann jeder Passant den zukünftigen Zustand bereits heute einsehen.
Das Gelände des künftigen Gartens gliedert sich in drei unterschiedlich genutzte Räume: den Wirtschaftsraum, den Nutzgarten und den Naturgarten. Durch den Eingang betritt man zunächst den Wirtschaftsraum, für den ein Belag aus ökologischem Pflaster mit Rasenfugen gewählt wurde, damit hier auch Lieferfahrzeuge und Gartenmaschinen fahren können. Zum Bunker hin ist eine Fläche frei gehalten, auf der ein kleines Lehmgebäude entstehen soll. Gleich im Anschluss daran liegt der Freizeitbereich mit Sitzmöglichkeiten und Feuerstelle.
Es folgt der räumlich stark gegliederte Nutzgarten: Auf der einen Seite liegen die Beetflächen und der Kompost, auf der anderen Seite bilden Hochbeete, Bohnenhäuschen und Spalierbäume eine Raumkante und verdecken gleichzeitig die angrenzende Mauer. Dazwischen verläuft ein gradliniger Weg, der von einem Laubengang überspannt wird.
Im südlichen Bereich, dem Naturgarten, lösen sich die strengen Formen auf: Ein Feuchtbiotop umgibt den Teich, über den ein Holzsteg zur Kräuterspirale führt. Dahinter bietet eine Kiesfläche Lebensraum für Pflanzen und Kleintiere, die es trocken und warm lieben. Ein begrünter Metallzaun schützt das Gelände vor ungebetenen Gästen und soll dennoch Einblick gewähren. Der Baumbestand wurde so weit als möglich erhalten und in die Planung integriert, wie zum Beispiel die große Linde als Schattenspender mit der Rundbank als Ruheplatz - hier kann man nach arbeitsreichen Stunden entspannen.
Der Schulgarten soll vor allem von den benachbarten Schulen und Kitas genutzt werden. Daneben sind aber auch interessierte Bürger aufgerufen das Gelände mit Leben zu füllen. Sie können für 5,- DM Monatsbeitrag Mitglied im Förderverein der Gartenarbeitsschule werden. Interessenten melden sich bitte bei der BSG oder direkt bei der Gartenarbeitsschule.

Planung zum Schulgarten Rungiusstraße, Büro Schuhmacher + Herrmann


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