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Noch'n Logo? Logo!









































Logo, Signet, Label, Emblem, Piktogramm... Die Reihe der Bezeichnungen ließe sich fortführen. Der begrifflichen Vielfalt entspricht die Verwirrung in den Erwartungen und Funktionen dieser Form grafischer Kürzel, und ihr Nutzen wird in der Fülle der visuellen Botschaften, die uns umgeben, in Frage gestellt.

…von Schultheiss lernen
In Berlin und Umgebung kennen wir das "Schultheiss-Eck". Es ist maßgeblich von einer genießerisch bierkrughaltenden Figur gekennzeichnet und verspricht landauf, landab in Berlin fast in jeder Straße Trinkgenuss und Geselligkeit (versuchen Sie in Gedanken, die Schultheiss-Laternen aus dem nächtlichen Berliner Straßenbild zu entfernen!).
Entworfen hat dieses "Label" der Kollege Ludwig Hohlwein zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als Künstler anfingen, die Informationsgrafik als Betätigungsfeld zu entdecken. Schultheiss nutzt den Entwurf fast unverändert seit 100 Jahren aus nachvollziehbaren Gründen: Wenn zu Anfang des letzten Jahrhunderts die zum Logo verkürzte Botschaft nützlich war, so ist sie in unserer schnelllebigen Zeit fast unverzichtbar.
Zwei Gründe seien für die inflationäre Zunahme piktografischer Kürzel genannt: Einerseits fehlt im öffentlichen Alltag die Muße, eine Textbotschaft aufzunehmen und zu verarbeiten, und andererseits werden Verständigungsprobleme im internationalen Austausch immer mehr durch eine allgemein verständliche Zeichensprache gelöst.

Zeichen setzen für Neubritz
Das Sanierungsgebiet Wederstraße erfährt einschneidende Umwälzungen. Ein solcher Prozess verlangt Neuorientierung von allen Beteiligten. Die Zeitung "Leben in Neubritz" hat vor allem die Aufgabe, diese Beteiligten, z.B. Bewohner und Investoren, über Planungsprozesse und Entwicklungsperspektiven zu informieren und gestalterische Mitwirkung zu ermöglichen.
Dieser Prozess von Beteiligung und Anteilnahme soll "Wir-Gefühl" und Identität nach innen und außen herstellen. Kürzester Ausdruck dafür ist das Logo, "das Banner, unter dem Neubritz segelt" im Wettbewerb mit den anderen Quartieren in Berlin.

Ein Zeichen ist ein Zeichen
Und setzt wie erörtert zunächst nur formale Einprägsamkeit voraus, könnte also völlig abstrakt sein. Sofern die Information nicht zu komplex ist, kann das Zeichen natürlich auch erzählerisch und gegenständlich werden - wie der "Schultheiss" von Schultheiss.

In der Entscheidungsrunde für das "Leben in Neubritz"-Logo wurde eine Lösung gewählt, die sich zwischen den beiden erwähnten Positionen bewegt: es gibt eine prägnante, dreigliedrige Form, die "Baum" und "Raum" o. ä. assoziieren lässt. Die geometrische Form wird durch drei "handschriftliche Wischer" durchbrochen; letztere repräsentieren einerseits die geografische Lage des Sanierungsgebiets zwischen den parallelen Achsen von Bahn, Autobahn und Kanal, andererseits stehen sie für die Dynamik, die in der Entwicklung des Gebietes steckt; schließlich übernimmt das Zeichen typografische Funktion als "i" wie "Information" im Namen Neubritz.

Ein Zeichen bezeichnet
Beschränkte sich die angestrebte öffentliche Wirksamkeit auf die Zeitung, dann wäre das Logo fast verzichtbar. Seinen Charme entfaltet es, wenn es sich von seiner informativen Grundlage ablöst und Eigenleben im Bezirk entwickelt. Grundsätzlich wurden zwei Möglichkeiten zur Nutzung des Zeichens nach Abstimmung mit dem Bezirksamt vorgesehen: Das Logo kann der eigenen Unternehmung oder Initiative als Kennung unverändert hinzugefügt werden, oder es nimmt in seinen freigelassenen Flächen einen entsprechenden bildlich-thematischen Hinweis auf das eigene Gewerbe auf. Wenn also dieses "Banner" über einem Straßenfest in "Wir-Gefühl" und Geselligkeit flattert, wenn der Schlosser oder Bäcker an der Ecke seine Ortsansässigkeit mit dem Neubritzer Logo kennzeichnet oder wenn der Richtkranz im neuen Gewerbegebiet mit dem Logo aufgezogen wird, dann bezeichnet das Zeichen, was Auftraggebern und Entwicklern vorschwebte.
 
Johannes Rother     


Das Logo für den Neubritzer

Als Bewohner, Gewerbetreibender oder an Neubritz Interessierter erhalten Sie mit dieser Ausgabe von "Leben in Neubritz" einen Aufkleber mit dem Neubritzer Logo.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Logo benutzen. Zum Beispiel können Sie mit dem Aufkleber auf Ihrem Auto zeigen, dass Sie ein "echter" Neubritzer sind.
Gewerbetreibenden bieten wir darüber hinaus Möglichkeiten, ihr Interesse an Neubritz zu bekunden. Denn gerade sie sind das Sprachrohr für den Standort Neubritz.
Ihre bestehende Außendarstellung kann mit dem Neubritzer Logo gekoppelt werden oder zu einer Einheit verschmelzen. Die nebenstehenden Beispiele zeigen nur wenige Möglichkeiten der Nutzung des Logos. Bei der Entwicklung eines entsprechenden Auftritts stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Gewerbetreibende können das Logo in einer Farb- oder Schwarz/weiß-Variante auf Diskette anfordern, um es in ihr Briefpapier zu integrieren.
Den Neubritz-Aufkleber gibt es auch auf Klarsichtfolie, so dass Sie als Geschäftsinhaber sich das Logo in Ihr Schaufenster kleben können.
Nutzen Sie die Möglichkeiten, Ihr Interesse und Ihre Zugehörigkeit zum Wohn- und Arbeitsort Neubritz zu bekunden.

Aufkleber in verschiedenen Größen, Disketten und weitere Informationen zu Verwendungsmöglichkeiten erhalten Sie kostenlos bei:

Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH (BSG)
Glasower Straße 67
12051 Berlin
Telefon: 6859 8771 - Fax: 6859 8773


Gewerbe-Briefpapier mit Neubritzer Logo

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