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  Neukölln       
          

     Ausfahrt Buschkrugallee:
     Gewerbe in Neubritz



Wolfgang Branoner
Senator für Wirtschaft
und Technologie

Prof. Bodo Manegold,
Bezirksbürgermeister
von Berlin-Neukölln

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn im Sommer diesen Jahres die Verlängerung der Stadtautobahn bis zur Anschluss-Stelle Buschkrugallee eröffnet wird, bedeutet das eine wesentliche Aufwertung des Gewerbestandortes Neubritz.

Die bereits jetzt günstigen Standortbedingungen am Übergang zwischen Innenstadt und städtischem Randbereich mit optimaler Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr werden dann um zwei "eigene" Autobahnanschlüsse ergänzt. In den nächsten fünf bis sieben Jahren folgt die Verlängerung nach Süden und damit der Anschluss an das überregionale Autobahnnetz.

Das dadurch hier entstehende, neue "Südliche Eingangstor Berlins" eröffnet für Neubritz und die benachbarten Gebiete südlich des S-Bahn-Rings ganz neue Chancen und Perspektiven. Mit der Eröffnung der Autobahn bis zur Buschkrugallee beginnt also ein städtebaulicher und auch wirtschaftlicher Umstrukturierungsprozess, der mit einem erheblichen Bedeutungsgewinn des Gebietes verbunden sein wird. Diese Entwicklungen, die entsprechend dem Funktionswandel auch einen spürbaren Veränderungsdruck nach sich ziehen werden, wollen wir bereits jetzt steuern und durch optimierte Rahmenbedingungen positiv beinflussen.

Auch aus diesem Grund wurde 1995 der Bereich rund um die Wederstraße als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt, damit die für den absehbaren Umstrukturierungsprozess erforderlichen Mittel und Instrumente verfügbar sind.

Ein wesentlicher Punkt der Neugestaltung in Neubritz ist dabei die Projektierung und Vermarktung des geplanten Gewerbeareals am Tunnelmund zwischen Julius- und Bürgerstraße. Erste konzeptionelle Überlegungen hierzu finden Sie auf den Mittelseiten dieser zweiten Ausgabe von Leben in Neubritz.

Der Gewerbestandort Neubritz besteht aber bei weitem nicht nur aus diesem größten und damit sichtbarsten Planungsprojekt. Mindestens genauso wichtig ist die Unterstützung der bereits ansässigen Betriebe und deren Standortsicherung. Darüber hinaus gewährleistet der Bezirk Begleitung und Hilfe bei der Umsiedlung, wo dies aufgrund der Sanierungsziele erforderlich wird.

In Neubritz gibt es zur Zeit etwa 200 Betriebe und Gewerbetreibende. Die Spanne der vertretenen Branchen reicht dabei vom klassischen Handwerksbetrieb bis zum kleinen Industrieunternehmen und umfasst andererseits auch alle Arten von Handel und Dienstleistungen. Das Gebiet repräsentiert damit auch den Wirtschaftsstandort Neukölln, der mit über 22.000 angemeldeten Gewerbetreibenden und rund 5.500 Betrieben der größte Wirtschaftsbezirk und damit wirtschaftsstärkster Standort Berlins ist.

Die besonderen Qualitäten des Gewerbestandortes Neubritz liegen neben der optimalen Anbindung vor allem in vielfältigen Angeboten arbeitsplatznaher Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen. Diese charakteristische, bewährte Mischung gilt es zu erhalten und fortzuentwickeln. Neben aktiven Planungsleistungen und Unterstützung bei allen praktischen Fragen der Standortsicherung oder -verlagerung wird dazu nicht zuletzt das Neubritzer Logo und die damit verbundene Imagekampagne für dieses neue Quartier beitragen.

Die vorliegende zweite Ausgabe von Leben in Neubritz mit dem Themenschwerpunkt "Gewerbe" soll Sie über alle diese Themen umfassend informieren und Ihr Interesse an diesem aufstrebenden Gewerbestandort im Süden Berlins wecken.

Über Ihre Meinung zu dieser Zeitung, zum Schwerpunkt "Gewerbe" oder zu anderen Neubritzer Themen würden wir uns freuen. Nehmen Sie Teil am Erneuerungsprozess in Neubritz. Engagieren Sie sich in der Betroffenenvertretung oder unterstützen Sie uns bei der Öffentlichkeitsarbeit!

Für Fragen oder Anregungen stehen Ihnen die Kontaktadressen, die wir für Sie zusammengestellt haben, zur Verfügung. Oder informieren Sie sich direkt im Bezirksamt oder bei der BSG im Vor-Ort-Büro in der Glasower Straße 67.

Für unser gemeinsames Ziel, den Gewerbestandort Neubritz aus dem "Dornröschenschlaf" zu wecken und ihn mit seinen zukünftig optimalen Lagequalitäten in Berlin neu zu etablieren, wünschen wir Ihnen und uns viel Erfolg!

Ihr Wolfgang Branoner, Senator für Wirtschaft und Technologie

und Ihr

Prof. Bodo Manegold, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln

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