NEUBRITZ - HOME

SANIERUNGSGEBIET
WEDERSTRASSE     
       

PROJEKTE                   

AKTEURE UND         
ANSPRECHPARTNER 

A R C H I V                
SANIERUNGSZEITUNG 
leben in Neubritz 1      
Aus dem Rathaus            
Von Neu-Britz                  
nach Neubritz                  

Gemischte Gefühle          
Stimmen zum Park          
Vom Stadtplatz zum        
Garten der Ruhe              

Die Bollock Brothers        
Für die Natur begeistern  
Anwohner und Planer      
am grünen Tisch             

Betroffenenvertretung      
Kiezgeschichten: Brenn-
holz für Kartoffelschalen  

Glosse                       
BROSCHÜREN            
P R E S S E                   
INFO-MAPPE              

AKTUELLES / SUCHE

KONTAKT                  
IMPRESSUM            


  Neukölln       
          
    aus dem Rathaus
von links nach rechts:
Prof. Bodo Manegold, Bezirksbürgermeister;
Wolgang Borowski, Leiter Stadtplanung,
Bauaufsicht, Umweltschutz;
Roswitha Marx-Gedies, Rolf Groth,
Fachbereich Stadtplanung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute halten Sie die erste Ausgabe der Zeitung für das Sanierungsgebiet Wederstraße Leben in Neubritz in den Händen.    

In den dreieinhalb Jahren seit der förmlichen Festlegung des "Sanierungsgebiets Neukölln - Wederstraße" am 25. Oktober 1995 hat sich bereits einiges verändert. Viele Entwicklungen sind natürlich vorrangig auf den Bau der Bundesautobahn zurückzuführen, aber auch im Rahmen der Sanierungsziele gibt es vorzeigbare Ergebnisse. So sind die Wohngebäude in der Wederstraße 85 und 87/89 sowie in der Jahnstraße 60 umfassend modernisiert und instandgesetzt worden. In der Juliusstraße 50 und 54 sind Neubauten entstanden, und in der Glasower Straße 58/59 wird der Neubau eines Wohngebäudes gerade begonnen. Andere Projekte konnten bisher noch nicht begonnen oder abgeschlossen werden.

Die Zeitung Leben in Neubritz soll Sie künftig etwa zwei Mal jährlich über den Fortgang des Sanierungsprozesses informieren. Dabei wird jede Ausgabe ein anderes Schwerpunktthema erhalten, dessen Auswahl sich an den aktuellen Ereignissen im Gebiet orientieren wird.

Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt bei den Grünmaßnahmen im Gebiet. Dabei spielt natürlich die öffentliche Parkanlage, die auf dem "Deckel" der Bundesautobahn entstehen wird, die zentrale Rolle.

In den kommenden Monaten werden Sie den neuen Park wachsen sehen. Neu für das Gebiet, aber auch für den gesamten Bezirk NeukölIn. Mit ihm entsteht eine für diesen lnnenstadtbereich wichtige, wohnungs- und arbeitsnahe Grünfläche, die sich bald nach ihrer Eröffnung im Jahr 2000 großer Beliebtheit als Erholungs-, Freizeit- und Spielfläche erfreuen wird.

Den Landschaftsplanern ist es gelungen, für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen interessante Bereiche zu entwerfen und darüber hinaus eine Grünverbindung nach Tempelhof für Fußgänger und Radfahrer abseits der vielbefahrenen Straßen attraktiv zu gestalten.

Baubeginn soll nach der derzeitigen Planung im August sein. Über die Inhalte der Planung können Sie sich bereits hier ein Bild machen und sich ausführlich informieren.

Diese Zeitung wendet sich an alle, die im Sanierungsgebiet ,"NeukölIn-Wederstraße" wohnen, leben und arbeiten. Sie soll aber auch die Menschen im sogenannten "Verflechtungsbereich"des eigentlichen Sanierungsgebietes ansprechen. Dies ist das Gebiet zwischen dem S-Bahn-Ring im Norden und dem Teltowkanal im Süden, begrenzt von den Hauptverkehrsachsen Hermannstraße/ Britzer Damm und Karl-Marx-Straße/ Buschkrugallee. Dieses Gebiet wollen wir zukünftig wieder mit dem historischen Namen Neubritz bezeichnen.

Mit dem Namen Neubritz lebt die alte Tradition des Gebiets um die Wederstraße neu auf. Er soll das Gebiet in Berlin bekannt machen, ihm wieder ein positives Image verleihen und zugleich den historischen Bezug zu seinen Gründungsjahren zwischen 1866 und 1868 wieder herstellen, die eng mit dem Namen Carl Weder verbunden sind.

Das damalige Neu-Britz entstand als Wohn- und Handwerksviertel auf günstigen Parzellen. Die Mischung von Wohnen und Arbeiten war also von jeher charakteristisch für das Gebiet. Die Geschichte von Neubritz sowie seines Gründers Carl Weder erfahren Sie in dieser Zeitung. Die künftige Parkanlage zwischen Haberecht-Siedlung und Rungiusstraße soll "Carl-Weder-Park" heißen. Damit sollen die Verdienste Carl Weders für den Bereich um die Wederstraße besonders gewürdigt und der Gebietsbezug des Parks hervorgehoben werden.

Über weitere Namensgebungen denken wir zur Zeit nach. So könnte z.B. die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Britzer Damm zukünftig als "Neubritzer Tor" den Eingang in das nördliche Neukölln markieren.

Leben in Neubritz wird Sie zukünftig über die Entwicklung der Stadterneuerung informieren. Dabei wollen wir natürlich möglichst oft über Fortschritte und Erfolge berichten, aber auch Schwierigkeiten und Rückschläge werden wir Ihnen mitteilen.

Ich hoffe, daß der Inhalt unserer neuen Zeitung Ihr Interesse und Ihre Zustimmung findet und rufe Sie gleichzeitig zur Mitarbeit und auch zu Kritik auf. Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Für das "neue, alte" Neubritz wünsche ich mir bei der Entwicklung zu einem positiven Kiez mit Lebensqualität und guten Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen schnelle und sichtbare Fortschritte. Sie, die das Gebiet mit Leben erfüllen, möchte ich bitten, diese Entwicklung zu begleiten und mit uns zusammen das Leben in Neubritz positiv zu gestalten.

Ihr Prof. Bodo Manegold
Bezirksbürgermeister

Seitenanfang