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  Neukölln       
NEU-BRITZ  –  AUTOBAHN UND GEWERBEHOF
 


Gewerbeplanung am Tunnelmund der
Bundesautobahn (BAB) A100

Im Juli 2000 wurde der bis zur Buschkrugallee verlängerte Stadtring (BAB A 100) eröffnet. Der in Neubritz liegende Streckenabschnitt zwischen Britzer Damm und Buschkrugallee zerschneidet ein altes Mischgebiet mit kleinteiliger Wohn- und Gewerbestruktur. Um die Auswirkungen für die betroffenen Bewohner und Gewerbetreibenden so verträglich wie möglich zu gestalten und den städtebaulichen und wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozess positiv zu beeinflussen, wurde parallel zur Autobahnplanung das Sanierungsgebiet Wederstraße ausgewiesen.

Mit der Neuordnung im Sanierungsgebiet Wederstraße sollen u.a. die gewerblichen Nutzungen im Bereich östlich der Rungiusstraße konzentriert werden. Hier verlässt der Autobahnabschnitt die Tunnellage und wird zur Anschlussstelle Buschkrugallee geführt. Entwicklungsschwerpunkt ist der Neubau eines Gewerbehofs, der den Autobahn-Tunnelmund einfassen und das Sanierungsgebiet gegen Emissionen abschirmen soll.


Entwurf städtebauliche Varianten, Planungsgruppe 4

Für die Neubebauung der infolge des Autobahnbaus brachgefallenen Flächen erarbeitete das Stadtplanungsbüro P4 im Frühjahr 2000 mehrere städtebauliche Varianten im Auftrag des Bezirks Neukölln.
 

Aufgrund der Lage an einem wichtigen, innenstadtnahen Verkehrsknotenpunkt und am südlichen Eingangstor zur Innenstadt wird der architektonischen Qualität und dem geschlossenen Erscheinungsbild der Bebauung besondere Bedeutung zugemessen. Die vier- bis fünfgeschossige Randbebauung soll die Teilgebiete um den Tunnelmund zu einem wiedererkennbaren und einheitlich gestalteten Ensemble zusammenschließen. Optische Gliederungen und vereinzelte Brüche in der Gebäudeabwicklung werden den Bau in Abschnitte teilen, wobei vorhandene Eigentumsgrenzen weitgehend Berücksichtigung finden.


Bebauungsstudie Buschkrugallee/Bürgerstraße, Architekt Christian Koch

Die radikale Veränderung der städtebaulichen Situation an der Buschkrugallee durch die Auf- und Abfahrten sowie das Brückenbauwerk der Autobahn machte das Überdenken der Maßstäblichkeit einer Neubebauung an dieser exponierten Stelle erforderlich. Eine Bebauungsstudie des Architekturbüros Koch führte deutlich vor Augen, dass der Kopfbau des Gewerbehofs an der Buschkrugallee/Bürgerstraße zwischen der Größe der Autobahnanlage und der Umgebung vermitteln muss, damit der Stadtraum in einer harmonischen Struktur gehalten wird. Die in der Studie vorgeschlagene Bebauung greift deshalb im Sockelbereich an der Bürgerstraße die ortsübliche Traufhöhe auf und schafft durch die Eingliederung eines 12geschossigen Turmhochhauses einen zur Autobahn orientierten Blickpunkt. Die Autobahnabfahrt erhält dadurch eine "Adresse" und der fließende Autobahnverkehr einen Orientierungspunkt.